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Berliner Universitätsbibliotheken: 24/7-Zugang zieht Tausende an!

Die Universitätsbibliotheken der Technischen Universität Berlin (TU Berlin) und der Universität der Künste Berlin (UdK) haben seit Mai 2025 einen neuen Maßstab gesetzt, indem sie rund um die Uhr geöffnet sind. Dieses innovative Konzept, das ursprünglich in einer Sitzung des Senats am 25. Juni 2024 vorgestellt wurde, zielt darauf ab, optimalen Zugang zu wissenschaftlichen Ressourcen zu bieten. Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, Dr. Ina Czyborra, betonte bei der Vorstellung die Bedeutung dieser Initiative für die 200.000 Studierenden an den Berliner Hochschulen.

Seit der Implementierung des 24/7-Betriebs verzeichnet die Bibliothek eine überwältigende Nutzung. An einzelnen Tagen kommen über 6.000 Besucher, was die hohe Nachfrage nach einem durchgehenden Zugang zu Lernressourcen verdeutlicht. Besonders auffällig sind die Zahlen am Wochenende: am Samstag, dem 19. Juli 2025, wurden 5.413 Besuche gezählt, gefolgt von 6.142 Besuchen am Sonntag.

Beeindruckende Besucherzahlen und Ausweisvergabe

Der Juli 2025 war mit 37 Prozent mehr Besuchern der besucherstärkste Monat seit Bestehen der Bibliothek. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum versucht man, die Anzahl der neuen Bibliotheksausweise zu steigern, was zwischen Mai und Juli 2025 zu über 4.000 neuen Ausgaben führte. Diese Zahl entspricht einem Anstieg von über 500 Prozent, was auf eine enorme Begeisterung und Akzeptanz des neuen Modells hindeutet.

Die Bibliothek bietet über 1.200 Arbeitsplätze, die für Studierende zur Verfügung stehen. Um die Nutzung während der späten Nachtstunden zu regulieren, ist der Zugang zwischen 22 Uhr und 8 Uhr auf Ausweisinhaber beschränkt, was vor allem auch anderen Studierenden Berliner Hochschulen ermöglicht, den räumlichen Vorteil der Bibliothek zu nutzen.

Unterstützung von Bildungsbiografien und Chancengleichheit

Der 24/7-Betrieb der Universitätsbibliotheken wird von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege gefördert und stellt einen zentralen Ort für Lernen, Arbeiten und soziale Begegnungen dar. Die Initiative unterstützt nicht nur diverse Bildungsbiografien, sondern strebt auch Chancengleichheit und Teilhabe in der Berliner Wissenschaftslandschaft an. Das Modellprojekt wurde als essenziell für die Schaffung optimaler Studienbedingungen in Berlin anerkannt, da es jederzeitigen Zugang zu relevanter Literatur und Internet bietet.

Diese Entwicklung könnte als Vorreiter für ähnliche Modelle an anderen Hochschulen in Deutschland dienen und zeigt, wie innovative Öffnungszeiten die Bildungslandschaft positiv verändern können. Die Bibliothek wird somit zu einem Rückzugsort für konzentriertes Lernen und fördert das Gemeinschaftsgefühl unter den Studierenden nachhaltig.

Statistische Auswertung

Beste Referenz
udk-berlin.de
Weitere Infos
berlin.de

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