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Am 25. März 2026 wurde das 50-jährige Bestehen des Instituts für Journalistik (IJ) an der Technischen Universität Dortmund gefeiert. Der erste Studiengang in Journalistik nahm 1976 seinen Anfang, initiiert von Prof. Kurt Koszyk und NRW-Wissenschaftsminister Johannes Rau. Dieser Studiengang fand zunächst an der Pädagogischen Hochschule Ruhr statt, die 1980 in die Universität Dortmund integriert wurde.

Seither haben über 2.000 Absolvent*innen diesen Weg beschritten und sich in der Medienbranche etabliert. Die Ausbildung am IJ zeichnet sich durch eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis aus. Die Studierenden profitieren von einem integrierten Volontariat und einer multimedialen Lehrredaktion, die entscheidend für die praxisnahe Ausbildung sind.

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Die Bedeutung der Journalistenausbildung

Nathanael Liminski, Minister für Medien in NRW, hob in seiner Ansprache die gesellschaftliche Relevanz gut ausgebildeter Journalist*innen hervor. Er betonte die Herausforderungen, die digitale Plattformen für die Medienwelt mit sich bringen. Seiner Meinung nach ist der freie Journalismus ein unverzichtbarer Dienst an der Demokratie.

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Auch Bürgermeisterin Britta Gövert würdigte die Bemühungen der Journalist*innen, die komplexen Realitäten der heutigen Welt verständlich zu machen. Dies zeigt die Bedeutung, die der Journalistenausbildung beigemessen wird, insbesondere in einem sich schnell wandelnden Medienumfeld.

Wertschätzung und Erfolge

Der TU-Rektor Prof. Manfred Bayer bezeichnete die 50 Jahre Journalistik in Dortmund als einen besonderen Erfolg. Absolvent*innen des IJ sind in der Medienlandschaft hoch angesehen; ein Beispiel dafür ist Andrea Schafarczyk, Programmdirektorin beim WDR, die bestätigte, dass IJ-Absolvent*innen in den Medienhäusern eine hohe Wertschätzung genießen.

Aktuell zählt das Institut rund 500 Studierende, die sich für verschiedene Fachrichtungen wie Journalistik, Wissenschaftsjournalismus, Musikjournalismus und wirtschaftspolitischen Journalismus entscheiden können. Das IJ hat in den letzten Jahren seine Strukturen modernisiert und bietet eine breite Palette an Wahlmodulen an, darunter Projekte zu Social Media Kampagnen, Datenvisualisierung und mehr, um den Studierenden eine zukunftsorientierte Ausbildung zu gewährleisten.

Ein Blick in die Zukunft

Das IJ begann vor 50 Jahren bescheiden mit sechs Tonbandgeräten und 30 Schreibmaschinen. Heute ist die Entwicklung entscheidend für den Erfolg des Instituts. Campusradio eldoradio* sendet seit 1999 und der TV-Lernsender NRWision nahm 2009 seinen Betrieb auf. 2017 wurden die Lehrredaktionen unter der Dachmarke KURT zusammengeführt. Auch das Erich-Brost-Institut für internationalen Journalismus, das 1991 eröffnet wurde, fördert die Journalistenausbildung weltweit.

Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK), die kürzlich an der TU Dortmund stattfand, mit rund 360 Teilnehmenden, hebt erneut die Bedeutung des IJ als Zentrum für journalistische Ausbildung und Forschung hervor. Die kontinuierliche Anpassung an technische Entwicklungen und gesellschaftliche Anforderungen ist dabei von höchster Relevanz, um auch in Zukunft eine fundierte journalistische Ausbildung sicherzustellen.