Die Medienlandschaft befindet sich im stetigen Wandel, insbesondere in Zeiten, in denen technologische Innovationen wie die generative Künstliche Intelligenz (KI) das kreative Schaffen beeinflussen. In einem aktuellen Gespräch beleuchten die Präsidentin der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, Susanne Stürmer, und Professor Björn Stockleben, der das Film- und TV-Produktionsprogramm leitet, die Herausforderungen und Chancen, die sich daraus ergeben. Dieses Interview wurde von Marc Mensch geführt und fand im Rahmen der kürzlich angekündigten strategischen Partnerschaft zwischen der Filmuniversität und Studio Babelsberg statt, die Anfang Februar 2026 verkündet wurde. Der Fokus dieser Zusammenarbeit liegt auf der angewandten Forschung zum „Studio der Zukunft“, was eine spannende Perspektive für die Ausbildung in der Filmlandschaft eröffnet.
Stürmer und Stockleben betonen in dem Interview die Notwendigkeit, die Hochschulausbildung an die aktuellen Entwicklungen anzupassen. Während einige die zunehmende Verbreitung von KI als Bedrohung für kreative Berufe ansehen, vermitteln die beiden, dass die Technologie nicht der Haupttreiber von Sorgen ist. Vielmehr geht es darum, wie Lehrpläne und Weiterbildung so gestaltet werden können, dass sie die Studierenden auf die Veränderungen im Produktionsprozess vorbereiten, die durch Datenanalyse und KI-gestützte Techniken hervorgerufen werden. Laut Filmuniversität legen die Gesprächspartner dar, dass eine gezielte Integration solcher Technologien in die Ausbildung von Nöten ist.
Forschung und Lehre im Fokus
Die Partnerschaft zwischen Studio Babelsberg und der Filmuniversität beleuchtet nicht nur die dringlichen Fragen zur Hochschulausbildung, sondern auch die Wichtigkeit angewandter Forschung. In diesem Zusammenhang thematisiert THE SPOT media & film auch Aspekte der Lehre, Forschung und Weiterbildung in datengetriebenen Produktionsprozessen. Die Modernisierung der Lehrmethoden und der Technologieeinsatz in der Bildung sind dabei von zentraler Bedeutung, um den Studierenden die notwendigen Kompetenzen für die Zukunft zu vermitteln.
Professor Stockleben hebt hervor, dass eine enge Zusammenarbeit mit der Industrie entscheidend ist, um innovative Lehrkonzepte zu entwickeln, die auf den realen Bedürfnissen des Marktes basieren. Er sieht die Filmuniversität in einer Schlüsselrolle, um als Bindeglied zwischen kreativen Köpfen und technologischen Fortschritten zu fungieren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Gespräch zwischen Susanne Stürmer und Björn Stockleben nicht nur aktuelle Herausforderungen beleuchtet, sondern auch Chancen aufzeigt, die sich für die Film- und Medienausbildung durch die strategische Partnerschaft mit Studio Babelsberg ergeben. Die Filmuniversität Babelsberg steht vor der Aufgabe, sich in einem dynamischen Umfeld weiterhin als führende Institution zu behaupten.



