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Am 23. März 2026 wurde das Lehr-Lernlabor inklusive Technische Bildung (LLiT) an der Universität Potsdam für seine herausragenden Leistungen in der technischen Bildung ausgezeichnet. Der LeLa-Preis, vergeben auf der Jahrestagung des Bundesverbands der Schülerlabore in Osnabrück, würdigte das LLiT mit dem 3. Preis in der Kategorie „Vielfalt“. Prof. Dr. Isabelle Penning und Carolin Hammer nahmen stolz die Auszeichnung entgegen und stellten die visionären Ansätze des Labors in den Mittelpunkt.

Das LLiT hat es sich zur Aufgabe gemacht, Barrieren für Menschen mit Behinderungen zu beseitigen. Diese sind häufig der Zugang zu technischer Bildung, die durch physische und mentale Einschränkungen erschwert wird. Durch innovative Konzepte gelingt es dem LLiT, die Hochschulbildung inklusiv zu gestalten und Studierenden aller Hintergründe die Möglichkeit zum Lernen zu bieten.

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Innovativer Ansatz in der technischen Bildung

Das Lehr-Lernlabor wird als „hochgradig innovatives Reallabor“ beschrieben. Es vereint technische Bildung mit Förderpädagogik und fördert eine enge Zusammenarbeit zwischen Studierenden der Fachrichtung Wirtschaft-Arbeit-Technik und Lehramtsstudierenden der Förderpädagogik. In diesem Kontext entstehen Lernangebote, die speziell auf Schüler:innen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt Geistige Entwicklung ausgerichtet sind.

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Dieser integrative Ansatz ermöglicht nicht nur das Lernen von technischem Wissen, sondern auch die Entwicklung multiprofessioneller Teamkompetenzen. Die Verzahnung von Theorie und Praxis im LLiT schafft einen barrierearmen Lernort, der Selbstwirksamkeit durch technisch-praktisches Handeln fördert.

Nachhaltigkeit durch offene Bildungsressourcen

Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt des LLiT ist die Nutzung von Open Educational Resources. Diese Ressourcen sollen eine nachhaltige Wirkung über die Grenzen der Universität hinaus erzielen. Dies spiegelt das Bestreben wider, die erarbeiteten Inhalte und Methoden einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, um die Qualität der technischen Bildung insgesamt zu verbessern.

Das Konzept der Schülerlabore selbst fördert praxisnahes Lernen und ermutigt zu Neugier, Kreativität und Forschergeist. Der LeLa-Preis, der mit insgesamt 40.000 € dotiert ist, zeichnet die besten Schülerlabore aus und hebt exzellente Bildungsarbeit hervor, die als Inspiration für die Zukunft der Bildung dienen kann.

Abschließend lässt sich festhalten, dass das LLiT an der Universität Potsdam nicht nur eine Vorreiterrolle für inklusive technische Bildung einnimmt, sondern auch einen bedeutenden Beitrag zur Schaffung eines barrierefreien Bildungsumfelds leistet. Diese Innovationskraft des LLiT zeigt sich nicht nur in der Auszeichnung, sondern auch in der positiven Wirkung, die es auf zahlreiche Schüler:innen und Studierende hat.