Der Wissenschaftswettbewerb FameLab Germany zog am 30. März 2026 zahlreiche Interessierte an die Universität Bielefeld. Im ausverkauften Vorentscheid, der in der Wissenswerkstadt stattfand, traten talentierte Nachwuchswissenschaftler gegeneinander an, um ihre Forschung auf unterhaltsame und verständliche Weise zu präsentieren.
Maik Gärner, ein Physikdoktorand von der Universität Bielefeld, gewann den Wettbewerb mit seiner spannenden Präsentation über magnetische Datenspeicher für Smartphones. Sein Beitrag überzeugte die Jury und das Publikum gleichermaßen. Mit diesem Erfolg qualifizierte sich Gärner für das Deutschland-Finale, das am 1. Juli in der Rudolf-Oetker-Halle in Bielefeld stattfinden wird.
Platzierungen im Überblick
- 1. Platz: Maik Gärner (Universität Bielefeld) – magnetische Datenspeicher für Smartphones
- 2. Platz: Emily Hantsche (HafenCity Universität Hamburg) – selbstmeldende Straßen durch stromleitende Partikel im Asphalt
- Publikumssieger: Tim Gatz (Leibniz Universität Hannover) – nachhaltige Alternativen zu Holzklebstoffen
Emily Hantsche belegte den zweiten Platz mit ihrer innovativen Idee, die es Straßen ermöglichen könnte, Schäden selbst zu melden. Ihre Forschung zeigt das Potenzial von stromleitenden Partikeln im Asphalt, die eine wichtige Rolle in der Zukunft der urbanen Infrastruktur spielen könnten.
Der Publikumssieger, Tim Gatz, präsentierte das Thema nachhaltige Alternativen zu Holzklebstoffen, was sowohl das Interesse des Publikums als auch die Relevanz für aktuelle Umweltfragen auf beeindruckende Weise verband.
Ausblick und Workshops
Die Universität Bielefeld ist nicht nur ein lokaler Partner des Wettbewerbs, sondern bietet auch am 8. Mai einen kostenlosen Workshop für Science-Slam-Präsentationen an. Dies könnte eine hervorragende Gelegenheit für weitere junge Wissenschaftler sein, ihre Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern und sich auf zukünftige Wettbewerbe vorzubereiten.
Es stehen noch weitere Vorentscheide in Deutschland an, für die ebenfalls talentierte Wissenschaftler gesucht werden. Die Plattform von FameLab Germany bietet nicht nur eine Bühne für innovative Forschungsprojekte, sondern fördert auch die Wissenschaftskommunikation in der breiten Öffentlichkeit.
Mit dem Deutschland-Finale im Juli wird die Veranstaltung sicherlich ein Highlight des Jahres für die Wissenschaftsgemeinde werden. Die engagierten Beiträge und kreativen Ideen der Teilnehmenden zeigen deutlich, wie wichtig es ist, Wissenschaft verständlich und spannend zu vermitteln.



