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Am 9. Juli 2025 wurde ein bedeutendes kulturelles Projekt zum Thema Erinnerungskultur in Cottbus vollbracht. Die BTU Cottbus-Senftenberg feierte die Einweihung des 50. Frauenorts für Bilillee Machbuba, ein Vorhaben, das in Kooperation mit der Künstlerin Patricia Vester und FrauenOrte Brandenburg realisiert wurde. Diese Initiative zielt nicht nur darauf ab, den historischen Nachlass von Bilillee zu bewahren, sondern auch ihn in die heutige Gesellschaft einzubetten.

Dieser neue FrauenOrt wurde um zwei wichtige Elemente erweitert: einen Film und einen Hörspaziergang. Der Film, der die Rolle Bilillees in der Brandenburgischen Erinnerungskultur thematisiert, ermöglicht einen tiefen Einblick in die Einweihungsfeier. Dort wurden sowohl die Bedeutung Bilillees als auch die Notwendigkeit einer Schwarzen Erinnerungskultur diskutiert. Diese Diskussion brachte hochkarätige Teilnehmer*innen wie Prof. Dr. Gesine Grande, Dr. Gabriela Willbold und Patricia Vester zusammen, um über historische Ungerechtigkeiten, Zwangsvertreibungen sowie koloniale Strukturen in Deutschland zu sprechen.

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Film und Hörspaziergang als Erzählmittel

Der 10-minütige Film dokumentiert nicht nur die Einweihung selbst, sondern auch eine Podiumsdiskussion mit lokalen Akteur*innen. Die Produktionsleitung übernahmen Ralf Schuster und Thomas Rößler vom Multimediazentrum/IKZM. Themen wie Rassismus und die Symbolkraft von Bilillee wurden im Rahmen der Veranstaltung eingehend behandelt.

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Besonders bemerkenswert ist der begleitende Hörspaziergang mit dem Titel „Auf den Spuren von Bilillee“. Er versetzt die Teilnehmenden in die Perspektive Bilillees und thematisiert zentrale Fragen zu ihrer Person und ihrem Erbe. Für das Interview im Hörspaziergang gilt ein besonderer Dank Abnet Mengesha Bekele sowie Patricia Vester für das beigesteuerte Gedicht. Die Produktion des Hörspaziergangs wurde vom Studio lärm verantwortet.

Gesellschaftliche Relevanz und Zugang zu Informationen

Der FrauenOrt und die begleitenden Projekte sind nicht nur ein Beitrag zur Erinnerungskultur, sie sind auch ein wichtiges Werkzeug zur Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Um mehr über Bilillee, den Hörspaziergang und den Film zu erfahren, stehen detaillierte Informationen auf der FrauenOrte-Seite und auf der Website des Fachgebiets „Technik- und Umweltsoziologie“ zur Verfügung. Damit wird die Auseinandersetzung mit Bilillees Geschichte auch für zukünftige Generationen zugänglich gemacht.