Am 25. März 2026 wurde das Research Center Chemical Sciences and Sustainability im Bochumer Bergbau-Museum feierlich eröffnet. Diese neue Einrichtung ist Teil der Research Alliance Ruhr, die ihren Ursprung in der Ruhr-Konferenz hat und vom Land Nordrhein-Westfalen großzügig finanziell unterstützt wird. Die Ministerin für Kultur und Wissenschaft, Ina Brandes, sprach bei der Eröffnung über die zentralen Ziele des Centers und die Bedeutung der Wissenschaft für den Strukturwandel im Ruhrgebiet.
Das Research Center ist eng mit dem Exzellenzcluster RESOLV (Ruhr Explores Solvation) verknüpft, welches an der Erforschung der Rolle von Lösungsmitteln in chemischen und biologischen Prozessen auf molekularer Ebene arbeitet. Ziel dieser interdisziplinären Forschung ist die Entwicklung von Lösungen für industrielle Anwendungen und Produkte. Die Eröffnung des Centers markiert zudem den Beginn der dritten Förderperiode des Exzellenzclusters RESOLV.
Wachstum und Chancen für die Region
Die Rektoren der beteiligten Universitäten – der Universität Duisburg-Essen, der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Dortmund – hoben hervor, wie wichtig dieses neue Center für die Stärkung des Chemie-Standorts Nordrhein-Westfalen ist. Die Forschungsallianz bündelt die Stärke der drei Institutionen, um ein international sichtbares Zentrum für Spitzenforschung in zukunftsorientierten Themenfeldern zu schaffen.
Insgesamt werden im Rahmen der Research Alliance Ruhr 50 neue Forschungsprofessuren eingerichtet, von denen bereits 35 besetzt sind. Im neuen Research Center Chemical Sciences and Sustainability sind zwölf dieser Professuren vorgesehen, von denen sechs bereits erfolgreich besetzt wurden. Für die verbleibenden sechs Professuren sind Berufungen in Bereichen wie Künstliche Intelligenz in der Chemie, nachhaltige Katalyse und Biotechnologie geplant. Alle neuberufenen Forschenden werden Teil des Exzellenzclusters RESOLV sein.
Wie Ministerin Ina Brandes betonte, zeigt das neue Center eindrucksvoll, wie Wissenschaft und Forschung die Zukunft des Ruhrgebiets aktiv mitgestalten und neue Perspektiven für industrielle Anwendungen schaffen können. Die enge Zusammenarbeit der Hochschulen gibt Anlass zur Hoffnung auf weitere positive Entwicklungen in der Region.



