Die Ruhr-Universität Bochum hat Großes erreicht: Ihr Jurastudenten-Team wurde am 25. Februar 2026 in Trier zum Nationalen Champion der Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition gekürt. In einem spannenden Wettbewerb setzten sich die Bochumer gegen 20 weitere deutsche Universitäten durch und bewiesen damit ihre exzellenten Fähigkeiten im Völkerrecht. Die Mitglieder des erfolgreichen Teams, Çağatay Maloğlu, Rafaela Rietz, Jessica Schäfer, Luis Zilm und Cem Zor, haben eine beeindruckende Leistung erbracht und belegen, dass die Juristische Fakultät der Ruhr-Universität nicht nur auf regionaler, sondern auch auf nationaler Ebene glänzt.

Das Turnier fand vom 19. bis 22. Februar 2026 statt und endete mit einem eindrucksvollen Sieg im „Grand Final“ gegen die Bucerius Law School. Bemerkenswert ist, dass das Bochumer Team jede Runde des Wettbewerbs einstimmig gewann und somit einen klaren Durchmarsch durch alle Entscheidungsschlachten hinlegte. Nach vier Siegen in der Vorrunde war der Weg ins Finale geebnet, und die Jurastudierenden zeigten, dass sie bestens auf diese Herausforderung vorbereitet waren. Die letzte Teilnahme des Bochumer Teams an den International Rounds in Washington, D.C. liegt bereits zehn Jahre zurück, und es ist der erste nationale Titel seit 15 Jahren.

Unterstützung durch die Universität

Die Juristische Fakultät und das Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) unterstützten das Team nicht nur finanziell, sondern auch durch gezielte Vorbereitung und Training. Unter der akademischen Leitung von Prof. Dr. Pierre Thielbörger und den Coaches Dilara Karmen Yaman, Stanislau Lashkevich und Yari-Lasse Jäger wurden die Studierenden optimal auf den Wettbewerb vorbereitet. Diese Unterstützung verdeutlicht die hohe Bedeutung, die der Völkerrechtsausbildung an der Universität zukommt.

Die internationalen Finalrunden in Washington, D.C. finden Ende März und Anfang April statt. Dort wird das Bochumer Team Deutschland repräsentieren und vor einer Jury, die unter anderem aus Richterinnen und Richtern des Internationalen Gerichtshofs besteht, auftreten. Die Vorbereitung auf diese entscheidenden Runden stellt eine bedeutende Herausforderung dar, doch das Team ist durch seine bisherigen Erfolge gut gerüstet.

Relevanz der Teilnahme

Die Teilnahme an einem solchen Wettbewerb bietet den Jurastudierenden nicht nur die Möglichkeit, tiefergehende Kenntnisse im Völkerrecht zu erlangen, sondern fördert auch wichtige Soft Skills wie Teamfähigkeit und Rhetorik. Interessierte Studierende werden durch die Abteilung für Völkerrecht und Internationale Beziehungen dazu ermutigt, sich für die Lehrveranstaltung ‚International Law Moot Court‘ anzumelden. Voraussetzungen sind gute Englischkenntnisse und die Bereitschaft, sich ein Semester lang mit völkerrechtlichen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Diese Ausbildung bereitet die Studierenden umfassend auf zukünftige Herausforderungen im juristischen Berufsfeld vor und stellt sicher, dass sie über das nötige Rüstzeug verfügen, um in internationalen Kontexten erfolgreich zu sein.

Die Öl der Exkursion zu den internationalen Finalrunden wird von der Universität Wien und Sponsoren getragen, und die Teilnahme kann in Form von Seminaranrechnungen und Wahlfächern genutzt werden. Der Wettbewerb bietet eine hervorragende Gelegenheit, sich kritisch mit völkerrechtlichen Themen zu beschäftigen und gleichzeitig die eigene berufliche Laufbahn zu fördern.

So bleibt zu hoffen, dass das Bochumer Team auch bei den kommenden internationalen Runden in Washington eine ebenso erfolgreiche Teilnahme verzeichnen kann. Die Mitglieder des Teams sind nicht nur Botschafter des deutschen Völkerrechts, sondern auch ein Beispiel für die hohe Ausbildungsqualität an der Ruhr-Universität Bochum.