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Am Montag, den 23. Februar, verwandelt sich das Colosseum in Berlin in einen Treffpunkt für Wissenschaftler*innen und Interessierte rund um das Thema Ukraine. Bei der Veranstaltung „Café Kyiv“, organisiert von der Konrad-Adenauer-Stiftung, erwartet die Besucher ein reichhaltiges Programm, das die Ukraineforschung ins Rampenlicht rückt. Vor einem Hintergrund von mehr als 5.000 Besucher*innen und über 100 Veranstaltungen im Vorjahr, verspricht die diesjährige Veranstaltung ein ebenso spannendes Erlebnis zu werden.

Die Eröffnung wird höchst symbolisch von Bundeskanzler Friedrich Merz vorgenommen, der damit die Relevanz des Themas unterstreicht. Mit einer Vielzahl an thematischen Aktivitäten wird das Café Kyiv auch zur Plattform der interdisziplinären Forschung, an der Vertreter*innen der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) aktiv teilnehmen. Highlight des Programms sind unter anderem das Panel „Talking About Rivers in Ukraine“ und der Workshop „Navigating the Gap“, die um 9 Uhr und 10 Uhr beginnen.

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Vielseitiges Angebot zu Ukraine-Themen

Den ganzen Tag über stehen zahlreiche spannende Veranstaltungen auf dem Programm. Um 11:45 Uhr werden Dr. Susann Worschech und Dr. Michael Dobbins neue Sammelbände zur Ukraine vorstellen, gefolgt von einer Diskussion über die Zukunft der Ukraineforschung, die um 12:30 Uhr beginnt. Diese wird von renommierten Expert*innen geleitet und verspricht aufschlussreiche Einblicke in die Entwicklung des Forschungsfeldes.

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Zusätzlich erwartet die Teilnehmenden eine weitere Diskussionsrunde, die sich mit dem Thema „Von der Unkenntnis zur Desinformation?“ beschäftigt. Diese wird von Dr. Gesine Dornblüth moderiert und bietet eine Plattform für wichtige Fragen und Überlegungen zu aktuellen Herausforderungen in der Ukraineforschung.

Um 17:00 Uhr findet die Vorstellung der Buchreihe „Interdisciplinary Ukrainian Studies“ statt, gefolgt von einem Live-Podcast um 19:45 Uhr. Es wird somit ein bunter Mix aus Vorträgen, Workshops und Diskussionen geboten, der den Austausch und das Zusammenspiel von Wissen und Meinungen fördert.

Interdisziplinäre Vernetzung auf hohem Niveau

Ein wesentlicher Bestandteil der aktuellen Entwicklungen in der Ukraineforschung ist die Förderung interdisziplinärer Ansätze. Die Universität Regensburg hat dafür das Zentrum für interdisziplinäre Ukrainestudien „Denkraum Ukraine“ ins Leben gerufen, das von 2024 bis 2028 unterstützt wird. Das Ziel ist es, die Ukraine-Expertise in unterschiedlichen Bereichen wie Geschichte, Kultur und Politik zu vernetzen und einen sichtbaren Wissens- und Kommunikationshub zu schaffen. Die Förderung erfolgt durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Auswärtigen Amts.

Dieses Zentrum konzentriert sich auf Themen wie Sprach- und Kulturerbe, den Krieg und Frieden sowie Flucht und Migration, und baut Brücken für einen intensiven wissenschaftlichen Austausch zwischen Partnern aus der Ukraine, Deutschland und darüber hinaus. Die aktuelle geopolitische Lage hat den Bedarf nach Expertise in diesen Bereichen deutlich gemacht und bekräftigt die Bedeutung solcher Forschungseinrichtungen.

Beide Zentren – das „Denkraum Ukraine“ und der Kompetenzverbund Interdisziplinäre Ukrainestudien Frankfurt (Oder) – Berlin (KIU) – arbeiten Hand in Hand, um den Wiederaufbau der Ukraine und die Integration in die EU zu unterstützen. Gemeinsam stehen bis 2028 fast fünf Millionen Euro zur Verfügung, um interdisziplinäre Lehr- und Forschungsangebote auszubauen.

In diesem dynamischen Umfeld wird die Veranstaltung „Café Kyiv“ zur vielversprechenden Gelegenheit, die Ukraineforschung in Deutschland weiter voranzubringen und einen Dialog über die Herausforderungen und Chancen des Landes zu führen. Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an Wissenschaftler*innen, sondern auch an interessierte Bürger*innen, die mehr über die Entwicklung und Situation der Ukraine erfahren möchten. Wer die Chance nutzen möchte, sollte sich den Termin unbedingt in den Kalender eintragen!