Oberbürgermeister Sven Schulze hat mit einer Delegation der Stadt Chemnitz zwischen dem 28. März und dem 2. April 2026 Da Nang, Vietnam, besucht. Der Besuch war nicht nur eine Reise zur Stärkung der bestehenden Verbindungen, sondern auch ein wichtiger Schritt in Richtung zukünftiger Kooperationen. Während dieses Aufenthalts wurde ein „Memorandum of Understanding“ unterzeichnet und ein Verbindungsbüro zwischen Chemnitz und Da Nang eröffnet, das in den nächsten drei Jahren kostenfrei von der vietnamesischen Stadt betreut wird.

Ziel der Reise war es, die wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Städten zu vertiefen und neue Kooperationsfelder zu erschließen. Im Fokus standen zukunftsorientierte Technologien, die Unternehmen und Forschungseinrichtungen neue Perspektiven bieten können. Der Bürgermeister wurde auf der Reise von wichtigen Vertretern der Technischen Universität Chemnitz begleitet, darunter Prof. Dr. Thomas von Unwerth, Prorektor für Transfer und Weiterbildung, sowie Prof. Dr. Harald Kuhn, Direktor des Zentrums für Mikro- und Nanotechnologien.

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Kooperation in zukunftsorientierten Technologien

Ein zentrales Thema der Gespräche war die Erleichterung des Einstiegs junger Fachkräfte aus Vietnam in den deutschen Arbeitsmarkt. Experten beider Seiten diskutierten zahlreiche Bereiche, die für die zukünftige Zusammenarbeit von Bedeutung sind. Dies umfasst unter anderem die Halbleiterfertigung, Mikroelektronik, Künstliche Intelligenz, Wasserstofftechnologie, nachhaltige Energiesysteme sowie Maschinenbau und Automatisierung.

Zudem wurden Möglichkeiten für Austauschprogramme und Kooperationen zwischen Verwaltung und Unternehmen besprochen. Die Organisation von Konferenzen und gemeinsamen Forschungsprojekten steht ebenfalls auf der Agenda. Es gab auch Gespräche mit der Universität Da Nang zu Kooperationsmöglichkeiten in Forschung und Lehre. Mit etwa 50.000 Studierenden ist die Universität ein bedeutender Akteur im Bereich Ingenieurwesen, Technologie, Wirtschaft und Bildung.

Stärkung internationaler Partnerschaften

Durch die Reise möchte Chemnitz seine internationalen Partnerschaften ausbauen und sich als innovativer Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort positionieren. Die Gespräche und die Vereinbarungen, die während des Besuchs getroffen wurden, sind Teil einer übergreifenden Strategie, welche die Stadt im globalen Wettbewerb stärken soll. Die Ergebnisse des Besuchs könnten daher nicht nur unmittelbare Vorteile für Chemnitz bringen, sondern auch eine langfristige, nachhaltige Entwicklung für beide Städte fördern.