Am 30. März 2026 sorgt eine talentierte Studentin der Technischen Universität Chemnitz für Aufsehen in der Welt der Fotografie. Maja Schubert hat es auf die Shortlist der renommierten Sony World Photography Awards 2026 geschafft. Ihr Werk wird vom 17. April bis 4. Mai 2026 im Somerset House in London ausgestellt.
Schuberts beeindruckendes Foto entstand in einem Nationalpark in den USA und zeigt eine kunstvolle Doppelbelichtung von einem malerischen See und einer majestätischen Berglandschaft. Die 21-Jährige studiert seit dem Wintersemester 2025/26 einen Bachelor in Informatik und Kommunikationswissenschaften. Seit mehr als fünf Jahren ist fotografie ihre Leidenschaft, wobei sie überwiegend analog arbeitet und Schwarz-Weiß-Filme selbst entwickelt.
Internationale Anerkennung und erste Schritte
Die Teilnahme an den Sony World Photography Awards war für die Studentin ein bemerkenswerter erster Versuch, der ihr internationale Aufmerksamkeit einbrachte. Insgesamt waren in diesem Jahr über 430.000 Bilder aus mehr als 200 Ländern eingereicht worden, was den Wettbewerb umso prestigeträchtiger macht. Schubert plant zudem eine Gruppenausstellung in Leipzig, in der ihre Arbeiten ebenfalls präsentiert werden.
Die Sony World Photography Awards 2026 würdigen die besten Einzelbilder des Jahres 2025 und feiern die Kraft eines einzelnen Bildes. Am 16. April 2026 wird der Gewinner des Open Photographer of the Year bekannt gegeben. Diese Auszeichnung geht einher mit einem Preisgeld von 5.000 USD sowie hochwertigem Sony Digital Imaging Equipment.
Kategoriegewinner und die Jury
Die Jury dieser hochkarätigen Wettbewerbe, darunter Ruby Rees-Sheridan von der National Portrait Gallery, UK, hat ebenfalls die Kategoriegewinner gekürt. Zu den Ausgezeichneten gehören:
- Architektur: Markus Naarttijärvi (Schweden) – Bild einer Papierfabrik in Obbola.
- Kreativ: Siavosh Ejlali (Iran) – Porträt „Lost Hope“.
- Landschaft: J Fritz Rumpf (USA) – „Shapes and Patterns of the Desert“.
- Lifestyle: Vanta Coda III (USA) – Porträt „Charlotte and Dolly“.
- Bewegung: Franklin Littlefield (USA) – Motion Blur eines Punkkonzerts.
- Natur und Wildlife: Klaus Hellmich (Deutschland) – Bild eines blauen arktischen Fuchses in Norwegen.
- Objekt: Robby Ogilvie (Vereinigtes Königreich) – „Colour Divides“ in Kapstadt.
- Porträt: Elle Leontiev (Australien) – „The Barefoot Volcanologist“.
- Straßenfotografie: Giulia Pissagroia (Italien) – „Between the Lines“.
- Reise: Megumi Murakami (Japan) – Bild des Abare Festivals.
Die Bekanntgabe der Gesamtsieger in den Kategorien Studenten, Jugendliche, Open und Professionelle erfolgt ebenfalls am 16. April 2026. Diese Auszeichnungen bieten nicht nur Sichtbarkeit, sondern auch eine Plattform für aufstrebende Talente wie Maja Schubert, die das Potenzial hat, ihre Stimme in der Welt der Fotografie weiter zu etablieren.



