Am 31. März 2026 wurden die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2026 bekannt gegeben. Der Preis, der als eine der höchsten Auszeichnungen im deutschen Film gilt, versammelt die creme de la creme der Branche. Eine Vielzahl von Talenten aus Filmhochschulen, insbesondere derFilmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, ist in den insgesamt 17 Preiskategorien vertreten.
Der diesjährige Wettbewerb zeigt sich besonders stark mit 97 Nominierten. Die Nominierungen wurden im Livestream sowohl von Adriana Altaras als auch von Lenn Kudrjawizki verkündet. Zudem wurden die Kategorien für den besten Kinderfilm, besten Dokumentarfilm und besten Spielfilm von Florian Gallenberger und Maria Ehrich im ARD Mittagsmagazin vorgestellt.
Die herausragenden Filme
Zu den nominierten Filmen zählt „In die Sonne schauen“ (Sound of Falling), der als bester Spielfilm ins Rennen geht. Der Film vereint eine Vielzahl von Filmuni-Alumni in seiner Produktion. Besonders hervorzuheben ist die Nominierung der Filmuni-Absolventin Evelyn Rack für ihren hervorragenden Schnitt. Billie Mind, ebenfalls eine Studentin, wurde für die beste Tongestaltung nominiert – ein Beleg für das breite Talent, das die Hochschule fördert.
Ein weiterer bemerkenswerter Film ist „Im Prinzip Familie“, ein Dokumentarfilm, der von Daniel Abma, einem Absolventen und künstlerischen Mitarbeiter im Studiengang Regie, inszeniert wurde. Diese Produktion wird unterstützt von zahlreichen weiteren Talenten der Filmuni, darunter Jana Dugnus (Montage) und Alexandra Praet (Ton & Sound Design). Auch der Kameramann Johannes Praus, der 2025 mit dem Deutschen Kamerapreis ausgezeichnet wurde, hat bei diesem Film mitgewirkt.
Ehrenpreise und besondere Auszeichnungen
Wim Wenders, eine Legende des deutschen Films, wird mit dem Ehrenpreis für seine Verdienste um die Branche geehrt. Darüber hinaus erhält Michael Bully Herbig für seinen Besucherstärksten Film „Das Kanu des Manitu“ die Lola, nachdem der Film über 5 Millionen Zuschauer:innen in die Kinos zog.
Die Verleihung des 76. Deutschen Filmpreises findet am 29. Mai 2026 statt. Die Veranstaltung wird um 19:00 Uhr als Livestream in der ARD Mediathek übertragen und um 22:20 Uhr im Ersten ausgestrahlt.
Insgesamt zeigt die Nominierungsrunde für den Deutschen Filmpreis 2026 ein beeindruckendes Spektrum an Talenten und innovativen Projekten, herausragende Filmuni-Absolventen und Studierende sowie Filme, die die aktuelle Filmkultur prägen.



