Am 15. Februar 2026 fand an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF ein bedeutendes Panel statt, das sich mit dem Einfluss von Dokumentarfilmen auf gesellschaftliche Prozesse auseinandersetzte. Bei dieser Veranstaltung, die im Rahmen des Forschungsprojekts „Film als Katalysator sozialer Transformation“ stattfand, wurde insbesondere das Konzept des Impact Producing erörtert. Neuartige Wege für Finanzierung, Produktion und Auswertung von Social-Impact-Dokumentarfilmen standen im Mittelpunkt der Diskussion.

Die Paneldiskussion zog viel Interesse auf sich und förderte einen regen Austausch zwischen Forschern, Filmpraktikern und dem Festivalpublikum. Lillian Rosa und Valentin Thurn, zwei der prominentesten Bezugspersonen des Panels, tragen beide zur Weiterentwicklung in diesem Bereich bei. Lillian Rosa forscht im Rahmen einer künstlerisch-wissenschaftlichen Promotion zu den Produktionsbedingungen von Social-Impact-Dokumentarfilmen. Valentin Thurn hingegen initiierte mit „TASTE THE WASTE“ die erste große Impact-Kampagne im deutschsprachigen Raum.

Bedeutung des Panels für die Filmpraxis

Die positive Resonanz der Teilnehmer bestätigte den Pilotcharakter und die Notwendigkeit solcher Diskussionen. Das Panel hat sich als wichtiger Bestandteil erwiesen, der nicht nur den Transfer von Wissen begünstigt, sondern auch die Sichtbarkeit von Forschungs- und Entwicklungsprojekten der Filmuniversität innerhalb des Kontextes von Filmfestivals hervorgehoben hat.

Durch diese wertvollen Interaktionen entsteht ein Raum, der die Kluft zwischen theoretischer Forschung und praktischer Filmarbeit schließt. Solche Veranstaltungen zeigen, wie Dokumentarfilme als Katalysatoren des Wandels wirken können, indem sie nicht nur unterhalten, sondern auch zur gesellschaftlichen Reflexion anregen und Veränderungen in Gang setzen.