Heute trauert die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) um die verstorbene Prof. Dr. Rita Süssmuth. Sie hinterlässt ein beeindruckendes Erbe, das sich über viele Jahrzehnte erstreckt. Süssmuth engagierte sich nicht nur für Demokratie, sondern auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die deutsch-polnische Verständigung.

Der Präsident der Europa-Universität, Prof. Dr. Eduard Mühle, würdigte ihr Engagement. Er beschrieb es als weitsichtig, beharrlich und menschlich. Süssmuth sah die deutsch-polnische Nachbarschaft stets als fortwährende Aufgabe und Chance für ein starkes Europa.

Vielseitige Beiträge zur deutsch-polnischen Verständigung

Süssmuths Einsatz für gegenseitiges Verstehen, Dialog und Empathie spiegelte sich in den Werten der Universität wider. Im Jahr 2008 wurde sie mit dem Viadrina-Preis ausgezeichnet, der Persönlichkeiten ehrt, die sich um das Verständnis und die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen verdient gemacht haben.

Ein weiterer hervorzuhebender Beitrag von Süssmuth war die Eröffnung einer Zweigstelle der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) an der Viadrina. Diese Institution hat sich bedeutend für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit osteuropäischen Themen engagiert.

  • 2008 erhielt Rita Süssmuth den Viadrina-Preis.
  • Sie eröffnete eine Zweigstelle der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde an der Viadrina.
  • Sie begrüßte das erste internationale Treffen der Zentren der Polenforschung aus Deutschland, Polen und den USA.

Bis zu ihrem Tod blieb Süssmuth eng mit der Universität in Kontakt und verfolgte deren Entwicklung mit großem Interesse. Ihre Arbeit und ihr Engagement werden in der Gemeinschaft der Viadrina weiterhin lebendig bleiben.