Am 20. März 2026 wurden im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend forscht“ die Landessieger aus Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Unter dem Motto „Maximale Perspektive!“ fand das Event an der Ruhr-Universität Bochum statt, wo 76 Teilnehmende, im Alter von 15 bis 21 Jahren, insgesamt 47 Projekte präsentierten. Der Wettbewerb, der bereits im 61. Jahr seiner Geschichte ist, zieht zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene an, die zuvor in Regionalwettbewerben um die Teilnahme am Landeswettbewerb gekämpft hatten.

Elf der Teilnehmer hatten eine besondere Reise hinter sich: Sie kamen von deutschen Schulen aus Bulgarien, Spanien und Ungarn nach Bochum. Dort wurden im Alfried Krupp-Schülerlabor der Wissenschaften (AKS) die innovativen Projekte vorgestellt, die die Talente der Jungforscher showcased. Die Siegerehrung fand im Audimax der Universität statt, wo die Landessieger für das bundesweite Finale in Herzogenaurach qualifiziert wurden.

Die Bedeutung von „Jugend forscht“

„Jugend forscht“ ist nicht nur Deutschlands bedeutendster Nachwuchswettbewerb im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), sondern auch ein wichtiges Sprungbrett für angehende Forscher. Der Wettbewerb hat das Ziel, Jugendliche für die MINT-Fächer zu begeistern und deren Talente zu fördern. Die Ruhr-Universität Bochum begrüßte die Teilnehmer in ihrem ersten Jahr als Ausrichter dieses Wettbewerbs in Nordrhein-Westfalen und wird auch im kommenden Jahr von der Henkel AG & Co. KGaA unterstützt.

Der Wettbewerb ist auf drei Stufen aufgebaut: Zunächst finden die Regionalwettbewerbe statt, gefolgt vom Landeswettbewerb und schließlich dem Bundeswettbewerb. In sieben Fachgebieten – darunter Biologie, Chemie, und Technik – werden die besten Projekte gekürt. Die Akzeptanz und aktive Teilnahme an diesem Wettbewerb unterstreichen die Relevanz von MINT-Bildung für die Entwicklung junger Menschen und die Gesellschaft insgesamt.

MINT-Bildung im Fokus

In einer Zeit, in der MINT-Kompetenzen immer wichtiger werden, spielen Veranstaltungen wie „Jugend forscht“ eine entscheidende Rolle. Die Bedeutung von MINT-Bildung ist nicht nur für individuelle Karrieren von Bedeutung, sondern auch für gesellschaftliche Herausforderungen, einschließlich des Klimawandels, der Energiewende sowie der technologischen Transformation. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert deshalb zahlreiche Forschungsprojekte zur MINT-Bildung, um innovative und integrative Lehrmethoden zu entwickeln.

Mit insgesamt 10 Millionen Euro werden mehrere praxisorientierte Projekte unterstützt, die unterschiedliche Aspekte der MINT-Pädagogik untersuchen. Diese Initiative zeigt das Engagement des Bundes, die MINT-Bildung auch in Zukunft weiter zu stärken und Talente frühzeitig zu fördern.