Am 15. Februar 2026 fand an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd die Fachtagung „BARCÄMP Erziehungspartnerschaft: Gemeinsam Kinder stark machen“ statt. Veranstaltet wurde diese von verschiedenen Ministerien, darunter das Staatsministerium, das Kultusministerium und das Sozialministerium. Rund 200 Teilnehmende sind zu dieser wichtigen Veranstaltung zusammengekommen, um über die Vertrauensvolle Erziehungspartnerschaft zwischen pädagogischen Fachkräften und Eltern zu diskutieren.
Der wissenschaftliche Hauptvortrag wurde von Prof. Dr. Gernot Aich gehalten. Er unterstrich die Bedeutung erfolgreicher und auf Augenhöhe gestalteter Gespräche zwischen Eltern und Lehrkräften. Prof. Aich betonte, dass gelungene Kommunikation eine zentrale Rolle für funktionierende Erziehungspartnerschaften spielt. Dabei erläuterte er auch die Rahmenbedingungen von Elterngesprächen und die typischen Schwierigkeiten, die dabei auftreten können.
Verborgene Herausforderungen in der Kommunikation
Ein zentraler Punkt seines Vortrags war die aktuelle Lage bezüglich der Ausbildung von Lehrkräften in Gesprächsführung und Beratung. Prof. Aich stellte fest, dass diesbezüglich oft eine unzureichende Vorbereitung herrscht, was negative Auswirkungen auf die Zusammenarbeit mit Eltern hat. Professionelle Gesprächsführung sei unbedingt notwendig, um Lehrkräften zu helfen, besser mit Konflikten umzugehen und empathischer zu werden.
Im Verlauf des Nachmittags vertieften Prof. Aich und Christina Kuboth die Inhalte in einer gemeinsamen Session. Sie präsentierten das Gmünder Modell der Gesprächsführung (GMG), das aus sechs Modulen besteht. Ziel war es, den praktischen Nutzen dieses Modells für den schulischen Alltag aufzuzeigen. Die Rückmeldungen aus dem Teilnehmerkreis waren durchweg positiv, da viele Besucher die Gelegenheit nutzten, sich über Qualifizierungsmöglichkeiten zu informieren.
Positive Resonanz und weiterer Austausch
Die Fachtagung war ein voller Erfolg und spiegelte die wachsende Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern wider. Die Teilnehmer zeigten reges Interesse an den vorgestellten Konzepten, die darauf abzielen, die Erziehungspartnerschaft zu stärken und die Kommunikation in der schulischen Umgebung zu verbessern. Das bestätigte auch die Notwendigkeit, solche Plattformen weiterhin zu bieten, um den Austausch zu fördern und Lösungen für bestehende Herausforderungen zu entwickeln.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die durch die Fachtagung angestoßene Diskussion über Erziehungspartnerschaft einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung der schulischen Kommunikation leistet. Die Erkenntnisse und Modelle, die vorgestellt wurden, bieten wichtige Ansätze, um die Beziehung zwischen Eltern und Lehrkräften nachhaltig zu verbessern und Kinder auf ihrem Bildungsweg optimal zu unterstützen.
Für weitere Details und Informationen zur Veranstaltung, die nicht im Artikel behandelt werden konnten, empfehlen wir die Webseiten der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, PagePlace und Achim Schad.