Am 10. März 2026 kündigen die Organisatoren das bevorstehende Fake News Festival an, das vom 18. bis 20. Juni in Frankfurt (Oder) stattfindet. Die Veranstaltung wird von Studierenden und Forschenden der Europa-Universität Viadrina geplant und zielt darauf ab, wissenschaftliche Perspektiven mit Mitmach-Formaten, Debatten und Unterhaltung zu vereinen.
Das Festival steht im Zeichen wichtiger gesellschaftlicher Themen, darunter die Entstehung und die Wirkung von Desinformation sowie die Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI). Prof. Dr. Charlotte Köhler hebt die Relevanz dieser Themen hervor, da sie entscheidend für die moderne Informationsgesellschaft sind. Laut fakenewsfestival.de soll das Event nicht nur für Studierende zugänglich sein, sondern auch für Jugendliche und Senior*innen.
Ein breites Programm
Das Programm des Festivals umfasst offene Diskussionsrunden und Workshops, die sich den Herausforderungen von Desinformation, dem Einfluss von KI und den Risiken und Chancen der digitalen Medien widmen. Die Organisatoren kündigen an, dass Expert:innen aus verschiedenen Bereichen – Forschung, Medien, Politik und Zivilgesellschaft – eingeladen werden, um vollständige Einblicke in die Thematik zu bieten.
Besonders diskutiert werden soll, wie KI die Entstehung und Verbreitung von Fake News beeinflusst. Darüber hinaus wird erforscht, welche Strategien zur Erkennung und Bekämpfung digitaler Manipulation existent sind. Das übergeordnete Ziel des Festivals ist es, Wissen zu vermitteln und Debatten anzuregen, um einen Raum für den Austausch neuer Ideen zu schaffen.
Das Phänomen Fake News
Das Thema Fake News ist weltweit von wachsender Bedeutung. bpb.de erklärt, dass Fake News, Mis- und Desinformation als falsche oder irreführende Inhalte in den sozialen Medien weit verbreitet sind. Diese Verbreitung ist besonders besorgniserregend, da es oft an klaren Definitionen und effektiven Maßnahmen zur Bekämpfung mangelt.
Die Debatte um Fake News begann mit der Wahl von Donald Trump 2016 und dem Brexit-Referendum. Seither hat sich das Interesse an diesem Phänomen sowohl in der Forschung als auch in den Medien verstärkt. Umfragen zeigen, dass viele Bürger:innen besorgt sind, dass Fake News Wahlergebnisse beeinflussen könnten.
Die EU hat in Reaktion auf diese Herausforderung Initiativen wie „EU vs. Disinfo“ ins Leben gerufen. Diese sollen helfen, Desinformation zu bekämpfen und das Vertrauen in seriöse Informationen zu stärken. Vor diesem Hintergrund stellt das Fake News Festival eine wertvolle Plattform dar, um Horizonte zu erweitern und den Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu fördern.
Für alle Interessierten wird auf fakenewsfestival.de weiterführende Informationen bereitgestellt, einschließlich des detaillierten Programms, das zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht wird. Darüber hinaus stehen die Organisatoren der Veranstaltung für Medienanfragen zur Verfügung: fakenewsfestival@europa-uni.de.