Am 29. Januar 2026 wurde die neue Fachbibliothek Nord (FB Nord) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) feierlich gegründet. Dieses bedeutende Ereignis hat zum Ziel, den Nordeuropa-Schwerpunkt der Universität nachhaltig zu stärken. Im Rahmen der Gründung wurde auch eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Fachbibliotheken und der Zentralbibliothek der Universitätsbibliothek (UB) Kiel unterzeichnet, die die Zusammenarbeit in der Forschung und Lehre intensiviert.

Im Anschluss an die Gründung fand der Nordeuropa-Nachmittag in der Universitätsbibliothek Kiel statt, der Wissenschaft, Politik und die Öffentlichkeit zusammenbrachte. Während dieser Veranstaltung hielt Prof. Dr. Catherine Cleophas, die Vizepräsidentin der CAU, eine eindrucksvolle Ansprache. Sie betonte die historische, internationale und regionale Bedeutung des Nordeuropa-Schwerpunkts und hob hervor, wie wichtig die neue Fachbibliothek für die Weiterentwicklung der Thematik ist.

Wichtige Kooperationsinitiativen

Die Unterzeichnung des Gründungspapiers der Fachbibliothek Nord zeigt die enge Verzahnung zwischen den Fachbibliotheken und der Zentralbibliothek. Dies ist ein wesentlicher Schritt zur Stärkung des Fachinformationsdienstes (FID) Nordeuropa, der als zentrale nationale Forschungsinfrastruktur fungiert. Die neue Bibliothek wird verlässliche Rahmenbedingungen schaffen, um die Forschung und Lehre im Bereich Nordeuropa weiter voranzutreiben.

Zusätzlich zu den akademischen Aspekten waren auch hohe politische Vertreter anwesend. Johannes Callsen, der Minderheitenbeauftragte und Dänemark-Bevollmächtigte des Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, sprach ebenfalls und unterstützte die neue Initiative. Dies unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit in der Region und die Rolle der Universität in der internationalen Forschungsgemeinschaft.

Die Gründung der Fachbibliothek Nord und die durchgeführten Maßnahmen stellen einen bedeutenden Fortschritt für die CAU und den Nordeuropa-Schwerpunkt dar. Die Universität zeigt mit dieser Initiative ihr Engagement, als eine führende Institution in der Forschung zu Nordeuropa aufzutreten und dabei die Anbindung an internationale Netzwerke zu stärken.