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Am 13. Februar 2026 wurde im beeindruckenden Landgrafenschloss Marburg die neue Publikation „Das Marburger Schloss – von der Höhenburg zur Residenz“ ins Rampenlicht gerückt. Die Veranstaltung, die von hessenARCHÄOLOGIE, der Philipps-Universität Marburg, dem Hessischen Institut für Landesgeschichte und dem Marburger Geschichtsverein e.V. organisiert wurde, erfreute sich großer Beliebtheit. Rund 200 Bürgerinnen und Bürger nahmen an der Präsentation im Fürstensaal teil und zeigten damit ihr Interesse an der reichhaltigen Geschichte dieser geschichtsträchtigen Stätte.

Der hessische Minister für Wissenschaft und Forschung, Timon Gremmels, konnte kurzfristig nicht anwesend sein, ließ jedoch durch eine Botschaft seine besten Wünsche übermitteln. Er betonte die enge Verbindung des Schlosses zur hessischen Landesgeschichte und verwies auf die beeindruckenden archäologischen Funde, die bis ins 9. Jahrhundert zurückreichen. Ein Blick auf die Vergangenheit der Burg zeigt, dass diese Anlage nicht nur als Residenz der hessischen Landgrafen diente, sondern auch eine zentrale Rolle in der Stadtgeschichte sowie der Entwicklung der Landgrafschaft Hessen spielte.

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Archäologische Entdeckungen im Fokus

Im Zentrum der Präsentation stand die Vorstellung der Ergebnisse umfangreicher Ausgrabungen, die im Westflügel des Schlosses 1989 und 1990 durchgeführt wurden. Unter der Leitung von Dr. Christa Meiborg wurden Relikte einer bislang unbekannten frühen Burganlage entdeckt, die in bis zu acht Meter Tiefe lag. Diese Ausgrabungen gehörten zu einem über mehrere Jahre angelegten Forschungsprojekt, das von 2015 bis 2024 läuft, um die Funde wissenschaftlich auszuwerten. Die wissenschaftliche Bearbeitung erfolgt am Sachgebiet für Mittelalter- und Neuzeitarchäologie der Abteilung hessenARCHÄOLOGIE und ist fest in die Publikationsreihe „Materialien zur Vor- und Frühgeschichte von Hessen, Bd. 32.1 und 32.2“ integriert.

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Prof. Dr. Thomas Nauss, Präsident der Universität Marburg, würdigte die Bedeutung des Schlosses nicht nur für die Region, sondern auch für die Universität selbst. Historiker Prof. Dr. Ulrich Ritzerfeld hob die bemerkenswerte Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Institutionen hervor, die zu diesen wertvollen Erkenntnissen geführt hat. Zudem erteilte Prof. Dr. Udo Recker, der hessische Landesarchäologe, wertvolle Einblicke in die Herausforderungen der Bodendenkmalpflege und die Notwendigkeit umfassender wissenschaftlicher Auswertungen.

Musikalische Begleitung und Publikation

Die Veranstaltung wurde musikalisch von dem Countertenor Franz Vitzthum und dem Lautenisten Julian Behr untermalt, was zu einem festlichen Ambiente beitrug. Die Publikation „Das Marburger Schloss – von der Höhenburg zur Residenz“ ist mittlerweile im Buchhandel erhältlich und bietet umfassende Einblicke in die jahrhundertelange Geschichte der Burganlage, die bis ins späte 9. oder 10. Jahrhundert zurückverfolgt werden kann.

Die Burganlage auf dem isolierten Plateau des Marburger Rückens ist mit ihrer über tausendjährigen Geschichte ein wertvoller Bezugspunkt für die Erforschung der regionalen Geschichte. Die umfangreiche, illustrierte Publikation zur Entwicklung der Anlage wird als wichtiges Referenzwerk für die Mittelalter- und Neuzeitarchäologie in Hessen angesehen. Somit setzt die Veröffentlichung neue Maßstäbe für das Verständnis der Historie und der archäologischen Forschung in der Region.

Für weitere Informationen über das Marburger Landgrafenschloss und seine Geschichte besuchen Sie hessenARCHÄOLOGIE oder erfahren Sie mehr über die aktuellen Publikationen Hessen Denkmal.