Die Universität Duisburg-Essen (UDE) hat eine Initiative gestartet, die Postdoktorand*innen in ihrer wissenschaftlichen Karriere unterstützen soll. Heute, am 14. Februar 2026, wurde bekannt gegeben, dass die Universität bis zu 30.000 Euro an Anschubfinanzierung bereitstellt, um herausragenden Postdocs die Möglichkeit zu geben, eigene Drittmittelanträge zu formulieren. Diese Anschubfinanzierung wird zweimal jährlich vergeben und gibt den Wissenschaftler*innen die Gelegenheit, vorbereitende Arbeiten für innovative Forschungsprojekte durchzuführen.

Die von der UDE angebotene Finanzierung umfasst Personal-, Sach- und Reisekosten und soll insbesondere diejenigen unterstützen, deren Promotion nicht länger als fünf Jahre zurückliegt. Die Ausschreibung steht für alle Fachrichtungen offen, mit der Ausnahme der Fakultät für Medizin. Besonders hervorzuheben ist die Frist zur Einreichung von Anträgen, die bis zum 24. April läuft. Bei Fragen zur Antragsstellung können sich Interessierte an Simon Kresmann vom Graduate Center Plus wenden.

Förderangebote für Postdocs

Zusätzlich zu den Angeboten der UDE gibt es auch ausgedehnte Möglichkeiten durch die Marie Skłodowska-Curie Actions (MSCA). Diese richten sich an promovierte Wissenschaftler*innen, die bis zu acht Jahre nach ihrer Promotion in der Lage sind, ein selbstgewähltes Forschungsprojekt im Ausland durchzuführen. Die MSCA umfasst verschiedene Programme, darunter die European Postdoctoral Fellowships, die eine offene Bewerbung für Wissenschaftler*innen bieten, die an einer Gastinstitution innerhalb Europas forschen möchten. Die Förderdauer beträgt ein bis zwei Jahre.

Für diejenigen, die außerhalb Europas forschen möchten, stehen Global Postdoctoral Fellowships zur Verfügung. Diese ermöglichen eine Förderdauer von zwei bis drei Jahren, wobei die ersten ein bis zwei Jahre im außereuropäischen Raum angesiedelt sind, gefolgt von einer obligatorischen Rückkehrphase von einem Jahr. Zudem wird eine zusätzliche Unterstützung für ein bis zu sechs Monate dauerndes Praktikum in einer nichtakademischen Organisation in einem EU-Mitgliedstaat oder einem mit Horizon Europe assoziierten Staat angeboten, das am Ende des Fellowships stattfinden muss.

Mit diesen Förderprogrammen wird deutlich, dass sowohl die UDE als auch die MSCA darauf abzielen, die Forschung von Postdoktorand*innen entscheidend zu fördern und ihnen den Weg zu einer erfolgreichen akademischen Laufbahn zu ebnen. Informationen zu den UDE-Förderungen sind über die Universität Duisburg-Essen erhältlich, während die Universität Hildesheim umfassende Informationen zu weiteren Fördermöglichkeiten bietet.