Am 16. Juni 2026 wird der 13. UCT Science Day im Erwin-Piscator-Haus in Marburg stattfinden. Die Veranstaltung wird von dem Universitären Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) Frankfurt-Marburg organisiert und richtet sich an aktive Fachkräfte in der Krebsforschung, darunter (Post-) Doktorand*innen sowie Studierende der Philipps-Universität Marburg und der Goethe-Universität Frankfurt. Die Teilnahme ist kostenlos, was durch Fördermittel der Von Behring-Röntgen-Stiftung und anderer Unterstützer ermöglicht wird.
Der UCT Science Day bietet eine Plattform für den Austausch von Forschungsergebnissen in der translationalen Krebsforschung. Die Veranstaltung, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Ergebnisse der Krebsforschung zu präsentieren und den interdisziplinären Dialog zu fördern, wurde bereits erfolgreich mit 260 Teilnehmenden im Jahr 2025 in Frankfurt durchgeführt. Vor einem Jahr wurden dort Themen wie Immunonkologie sowie akute myeloische und akute lymphatische Leukämie diskutiert.
Erwartungen und Programmdetails
Die Keynote Lecture wird von Prof. Dr. med. Marion Subklewe von der Ludwig-Maximilians-Universität in München gehalten. Zudem haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Ergebnisse in zwei Poster-Sessions oder in Form eines Vortrags zu präsentieren. Die Bewerbungsfrist für Abstracts endet am 18. März 2026, und die Veranstaltungssprache wird Englisch sein. Weitere Informationen zur Veranstaltung sind auf der Webseite des UCT Frankfurt-Marburg zu finden.
Die letzte Veranstaltung, der 12. UCT Science Day, fand am 25. Juni 2025 am Campus Niederrad der Universitätsklinik Frankfurt statt. Diese Veranstaltung zog rund 300 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an, wobei etwa ein Drittel der Teilnehmenden aus Marburg kam. Die Organisatoren, darunter Prof. Christian Brandts und Prof. Elke Pogge von Strandmann, ermöglichten ein vielfältiges Programm mit 11 Vorträgen und 145 Postern, welche die neuesten Entwicklungen in der Krebsforschung präsentierten. Der Austausch innovativer Ideen und die Förderung standortübergreifender Kooperationen standen im Mittelpunkt.
Auszeichnungen und Erfolge
Die Qualität der Forschungsarbeiten wurde durch die Vergabe von Best Poster Awards gewürdigt. Die Preisträger waren Abdul Rahman Jouria für seine Arbeit zum Lipid-Metabolismus in der Ovarialkarzinomforschung und Tillmann Rusch für seine Forschung zu neuen Therapieansätzen bei Glioblastomen. Lisa-Marie Reindl erhielt den Best Talk Award für ihre innovative Präsentation zur CAR-T-Zelltherapie.
Auch in der Zukunft wird die Vernetzung innerhalb der Krebsforschung priorisiert. Geplante Treffen, wie das am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, das vom 30. Oktober bis 1. November 2023 stattfindet, sollen Experten zusammenbringen, um neue Erkenntnisse zur Tumorgenese und zur präzisen Medizin auszutauschen. Die Deutsche Krebshilfe hat das UCT Frankfurt-Marburg als eines von 15 deutschen Onkologischen Spitzenzentren ausgezeichnet, was nun als weiterer Anreiz dient, die Forschungsaktivitäten in Deutschland voranzutreiben.
Insgesamt spiegelt der UCT Science Day die Dynamik und das Engagement in der Krebsforschung wider und wird voraussichtlich einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung neuer Lösungsansätze in der Behandlung von Krebserkrankungen leisten. Diese Entwicklungen sind essenziell, da sie nicht nur zur Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten, sondern auch zur Lebensqualität der Patienten beitragen können.
Für weitere Informationen über die Veranstaltung besuchen Sie die Webseite des UCT: uct-frankfurt-marburg.de.