Die Europäische Universitätsallianz EUNICE veranstaltet am 19. März 2026 eine Online-Konferenz mit dem Titel „Der positive Beitrag der Forschung zum sozialen Fortschritt“. Diese Veranstaltung wird von der UPHF (Université Polytechnique Hauts-de-France) und der UMons (University of Mons) organisiert. In der Zeit von 10:30 bis 12:30 Uhr haben alle Mitglieder der EUNICE-Allianz die Gelegenheit, an der Diskussion teilzunehmen. Die Anmeldung ist erforderlich und die Plätze sind begrenzt.
Referentin der Konferenz ist Lene Topp, eine Expertin für europäische Themen. Schwerpunkt der Veranstaltung sind die Verschränkungen zwischen Forschungsmethoden, Kommunikation und gesellschaftlicher Wirkung sowie die europäische Zusammenarbeit. Die Konferenz zielt darauf ab, den positiven Einfluss der Forschung auf sozialen Fortschritt in Europa zu thematisieren.
Stärkung der Forschungskooperation in Europa
Vor diesem wichtigen Event hat EUNICE bereits im Oktober 2025 während einer Generalversammlung in Kalamata eine neue Task Force gegründet. Diese Initiative zur Stärkung von Forschungskooperationen wird sich in enger Zusammenarbeit mit Vizepräsidenten und Vizerektoren für Forschung entwickeln. Ziel ist es, eine gemeinsame Forschungsagenda zu schaffen, die auf transnationaler Zusammenarbeit basiert.
Die Task Force wird die EUNICE-Forschungskooperation strukturieren, indem sie thematische Forschungscluster etabliert. Diese Cluster dienen als Rahmen für Netzwerkaktivitäten, Workshops und verschiedene Kooperationsprojekte. In der Anfangsphase wird die Definition von Forschungsprioritäten vorgenommen. Unterstützende Cluster-Workshops sollen insbesondere die Sichtbarkeit gemeinsamer Forschungsaktivitäten erhöhen.
Langfristige Ziele und Prioritäten
Das langfristige Ziel der Task Force besteht darin, die Position von EUNICE im Europäischen Forschungsraum zu stärken. Zu den Hauptprioritäten gehören die Strukturierung der Forschungskooperation durch die Cluster sowie die Unterstützung transnationaler Forschungszentren und gemeinsamer Infrastrukturen, wie beispielsweise dem EUNICE Joint Open Lab. Dies wird durch Workshops und ein Anschubfinanzierungsprogramm ergänzt.
Um die EU-Förderkapazitäten zu stärken, ist eine gemeinsame Teilnahme an europäischen Forschungsaufrufen geplant. Darüber hinaus wird die Integration von EUNICE-Aktivitäten mit Bildungs-, Mobilitäts- und Innovationsprogrammen verbessert.
Die Leitung der Task Force obliegt der Universität Catania, unterstützt von dem EUNICE-Generalsekretariat. Ein kompetentes Team, bestehend aus Mitgliedern verschiedener Universitäten aus Spanien, Finnland, Deutschland, Frankreich und Belgien, wird in den kommenden Jahren an diesen Zielen arbeiten.
Diese Initiativen unterstützen zudem die Internationalisierungsstrategie sowie den Aktionsplan „Internationale Kooperation“ der Bundesregierung, der eine bessere Einbindung von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und kleinen sowie mittleren Unternehmen in europäische Programme zum Ziel hat.
Die Europäische Kommission hat bereits betont, wie wichtig die transnationale Zusammenarbeit von Hochschulen ist. Ein neuer Vorschlag zur Stärkung der europäischen Dimension in Hochschulbildung und Forschung sieht vor, dass bis Mitte 2024 insgesamt 60 Allianzen europäischer Hochschulen aus dem EU-Haushalt gefördert werden sollen. Ziel dieser Maßnahme ist die Harmonisierung der Hochschulbildung in Europa sowie die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Einrichtungen.
Durch diese Bemühungen wird die EUNICE-Allianz einen bedeutenden Beitrag zum sozialen Fortschritt und zur Förderung einer verbesserten Forschungslandschaft in Europa leisten.