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Im Kontext der anhaltenden Debatten über den Einfluss der Künstlichen Intelligenz auf unsere Gesellschaft wird das Verhältnis zwischen Literatur und moderner Technologie neu beleuchtet. Ein zentrales Thema bildet Mary Shelleys ikonisches Werk, „Frankenstein“, das erste Mal 1818 veröffentlicht. Prof. Dr. Norbert Paulo, Inhaber der Stiftungsprofessur für Philosophie und Ethik der Digitalisierung an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, spricht in seiner bevorstehenden öffentlichen Ringvorlesung über die Parallelen zwischen Shelleys Roman und heutigen ethischen Fragen im Umgang mit KI.

Die Ringvorlesung, die am 23. April 2026 beginnt und bis zum 16. Juli 2026 dauert, richtet sich an ein breites Publikum. Der erste Vortrag trägt den Titel: „‘Climate change is the monster we made’ – Frankenstein, Naturkatastrophen und moderne Nachhaltigkeitsdiskurse“. In diesem Vortrag wird die Verbindung zwischen Shelleys fiktivem Monster und den Herausforderungen, vor denen die Menschheit heute steht, thematisiert.

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Veranstaltungsreihe und Themen

Die Veranstaltungsreihe findet in den historischen Gebäuden der ehemaligen Bayerischen Landesuniversität in Ingolstadt statt, einem Ort von großer Bedeutung in Shelleys Erzählung, da Victor Frankenstein dort studiert und seine Kreatur erschafft. Im Rahmen dieser Themenreihe werden während der Vorlesungen Fragen zur wissenschaftlichen Verantwortung und den ethischen Fragestellungen rund um Künstliche Intelligenz behandelt.

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Die letzte Veranstaltung der Reihe wird den Einsatz von KI im Militär kritisch beleuchten. Dies zeigt, dass die Diskussionen sowohl philosophische als auch praktische Aspekte umfassen, die in der heutigen Welt von hoher Relevanz sind.

Wissenschaftliche Konferenz „FrankenstAIn“

Zusätzlich zur Ringvorlesung wird eine wissenschaftliche Konferenz mit dem Titel „FrankenstAIn“ am 22. und 23. Oktober 2026 stattfinden. Diese Konferenz bringt verschiedene Perspektiven aus den Bereichen Philosophie, Politik, Literaturwissenschaft und Informatik zusammen. Hohenkarätige Rednerinnen und Redner werden zu einer facettenreichen Diskussion über die Themen der Verantwortung des Wissenschaftlers und der Rolle der KI eingeladen.

Ein besonderer Höhepunkt der Konferenz wird Prof. Dr. Eileen Hunt von der University of Notre Dame sein, die als Expertin für Mary Shelleys Werk gilt. Ihre Ansichten und Erkenntnisse werden zweifellos bereichernd sein für die anstehenden Diskussionen über verantwortungsbewusste Wissenschaft und die aktuellen Herausforderungen der modernen Technologie.

Ingolstadt, als zentraler Schauplatz von Shelleys „Frankenstein“, spielt eine symbolträchtige Rolle in der Verbindung zwischen Literatur und den Herausforderungen, die die Künstliche Intelligenz mit sich bringt. Die Kombination aus historischen und aktuellen Perspektiven wird in den kommenden Monaten ein lehrreiches und diskussionsfreudiges Umfeld schaffen, das die Teilnehmenden zum Nachdenken anregt.