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Am 25. März 2026 besuchten Geneviève Rolland, die Generaldelegierte der kanadischen Provinz Québec, und Anke Rehlinger, Ministerpräsidentin des Saarlandes, die Universität des Saarlandes. Dieser Besuch fand anlässlich des internationalen Tags der Frankophonie statt und wurde von Universitätspräsident Ludger Santen sowie Vizepräsident Dominik Brodowski auf dem Campus in Saarbrücken herzlich empfangen.

Während des Besuchs gab es einen moderierten Austausch mit verschiedenen Akteuren der Universität und Studierenden, die Verbindungen nach Kanada haben. Der Schwerpunkt der Gespräche lag auf der Frankophonie sowie auf den bestehenden Kooperationen zwischen der Universität des Saarlandes und Québec. Ziel der beiden Vertreterinnen war es, die bereits guten Beziehungen weiter auszubauen.

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Frankophonie und Wissenschaft

Die Universität des Saarlandes gilt als „Dreisprachiger Campus“ und hat Französisch als eine ihrer Profilsprache etabliert. Besonders hervorzuheben ist die Cellule Francophone, die nationale Repräsentation der Agence Universitaire de la Francophonie, welche seit 2025 in Saarbrücken ansässig ist. Zudem pflegt die Universität ein starkes Netzwerk mit Partneruniversitäten in Québec, darunter namhafte Institutionen wie die Université de Montréal und die Université Laval.

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Ministerpräsidentin Rehlinger unterstrich während des Treffens die Bedeutung der Frankophonie für die saarländische Identität. Geneviève Rolland nutzte die Gelegenheit, um sich über die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit der Universität zu informieren. Besonders beeindruckend seien die Fortschritte in den Bereichen Quanteninformation, pharmazeutische Forschung und Rechtswissenschaften.

Der Austausch fand auch im Kontext einer breiteren Zusammenarbeit statt. Québec hat enge Beziehungen zu mehreren deutschen Bundesländern, zu denen neben dem Saarland auch Bayern, Hamburg, Baden-Württemberg, Sachsen und Nordrhein-Westfalen gehören. Während ihres Aufenthalts in Berlin traf Rolland Staatssekretäre aus verschiedenen Bundesländern, darunter Rudi Hoogvliet und Thorsten Bischoff. Diese Treffen wurden als vertrauensvoll beschrieben.

Zukünftige Perspektiven

Das Saarland hat kürzlich den Beobachterstatus in der Internationalen Organisation der Frankophonie (OIF) erhalten, was neue Möglichkeiten zur gemeinsamen Förderung der französischen Sprache und frankophoner kultureller Inhalte eröffnet. Rolland hob zudem die Bedeutung wissenschaftlicher Kooperationen hervor, um aktuelle Herausforderungen zu bewältigen. Québec wird als zentraler Standort für Forschung und Innovation in Kanada angesehen und verfügt über drei der sieben forschungsintensivsten Universitäten des Landes.

Die Zusammenarbeit zwischen der Universität des Saarlandes und Québec könnte somit nicht nur die Bildung, sondern auch die Forschung auf internationaler Ebene nachhaltig stärken und einen wichtigen Beitrag zur Verbreitung der Frankophonie leisten.

Für weitere Details zu den aktuellen Entwicklungen rund um Québec und seine Beziehungen nach Deutschland informiert die Universität des Saarlandes darüber, während Informationen zu den jüngsten Treffen in Berlin auf der Seite der Delegation Générale du Québec à Munich zu finden sind.