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Am 2. April 2026 zieht die Technische Universität Braunschweig mit Neuigkeiten auf, die den Hochschulbetrieb und die Gleichstellung in der Wissenschaft betreffen. Die Testphase eines neuen Parksystems wurde erfolgreich gestartet, wozu Nutzer sich im Online-Portal mit ihrer TU-Mailadresse registrieren können, um Fahrzeuge anzumelden. Bis zum Ende der Testphase bleibt das Parken weiterhin kostenfrei und ohne vorherige Registrierung möglich, wie TU Braunschweig berichtet.

Darüber hinaus zeigt eine Untersuchung von Prof. Okka Zimmermann und Jule Lilje, dass es einen signifikanten Bedarf an Unterstützung für Wissenschaftlerinnen mit Kindern gibt. In diesem Kontext lädt die Lokalgruppe „Mutterschaft und Wissenschaft“ am 24. April zu einem digitalen Austausch ein, um über die Herausforderungen und Chancen des Mutterseins in der Wissenschaft zu diskutieren. Diese Veranstaltung legt den Fokus auf die Begrifflichkeiten rund um „Mutterschaft“ und „Mutter“, die oft gesellschaftliche Zuschreibungen und Stereotype reproduzieren. Ein reflektierter Umgang mit diesen Begriffen ist notwendig, um die Vielfalt der Mütter* und die unterschiedlichen Erfahrungen von Mutterschaft* anzuerkennen, wie Mutterschaft und Wissenschaft betont.

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Gleichstellung in der Wissenschaft

Der Anteil von Frauen in akademischen Karriereleitern nimmt in Deutschland mit jeder Stufe ab. Laut aktuellen Daten sind 46% der Doktorandinnen weiblich, bei den Habilitandinnen sinkt dieser Anteil auf 36%, und nur 29% der Professuren sind mit Frauen besetzt. Dieser Trend wird als „Leaky Pipeline“ bezeichnet und ist ein zentrales Thema, dem das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt entgegenwirken möchte. Das Ministerium hat sich zum Ziel gesetzt, die Gleichstellung in Wissenschaft und Forschung zu fördern und Frauen zu unterstützen.

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Ein bedeutendes Instrument darin ist das Professorinnenprogramm, das 2023 in seine vierte Programmphase gestartet ist. Diese Initiative soll bei 320 Millionen Euro Fördervolumen zur Gleichstellung an Hochschulen beitragen. Darüber hinaus verfolgt das BMFTR die Initiative „Vielfalt verbindet“, die sich bis 2024 auf Chancengerechtigkeit und Vielfalt in der Wissenschaft fokussiert. Dies geschieht durch gezielte Projektförderungen, die dazu beitragen sollen, Frauen in allen Bereichen der Wissenschaft sichtbarer zu machen und ihre Chancen zu erhöhen.

Weitere Veranstaltungen und Aktivitäten

Für die Beschäftigten an der Universität wird ein Workshop zur Impact Map am 10. April angeboten, der das Ziel verfolgt, Projekte sichtbar zu machen. Am 13. April findet ein Vortrag von Dr. Felix Zwick von der MOIA GmbH über autonome Mobilität im Altgebäude statt. In der zwischenzeitlichen vorlesungsfreien Zeit zeigt die studentische Theatergruppe „Stör & Fried“ die Horrorkomödie „Die Legende von Sleepy Hollow“.

Die Volkswagen-Stiftung fördert zudem Postdoktorand*innen durch ein Fellowship zu Sicherheit und Technologie, wobei die Bewerbungsfrist bis zum 5. Mai läuft. Gleichzeitig bietet der Veranstaltungskalender der TU Braunschweig zahlreiche Events an, die das Hochschulleben bereichern.