Am 14. Februar 2026 erhielt die Freie Universität Berlin eine bedeutende Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), die die Universität im Jahr 2024 mit rund 11,4 Millionen Euro förderte. Diese Summe sichert der Universität nicht nur ihre Stellung im deutschen Hochschulsystem, sondern verdeutlicht auch ihre kontinuierlichen Bemühungen, internationale Verbindungen zu stärken und die Mobilität ihrer Studierenden zu fördern. Laut fu-berlin.de belegt die Freie Universität in der bundesweiten Förderstatistik einen Spitzenplatz hinter renommierten Technischen Universitäten in München, Dresden und Berlin.
Die eingeworbenen Fördermittel konnten im Vergleich zum Vorjahr um knapp zehn Prozent gesteigert werden. Ein wesentlicher Grund für diese positive Entwicklung ist der Anstieg der Erasmus+-Mittel, die sich seit 2021 nahezu verdoppelt haben. Mit diesen Mitteln positioniert sich die Freie Universität Berlin bundesweit auf dem dritten Platz in der Kategorie der eingeworbenen Erasmus+-Mittel.
Details der Fördermittelverwendung
Von den insgesamt 11,4 Millionen Euro entfielen etwa 4,3 Millionen Euro auf individuell eingeworbene Stipendien beim DAAD. Die restlichen 7,1 Millionen Euro wurden aus verschiedenen DAAD-Programmen eingeworben, wobei 4,8 Millionen Euro von den Erasmus+-Programmen der EU stammen. Diese Fördermittel werden für eine Vielzahl von Zwecken verwendet, darunter Studien-, Forschungs- und Lehraufenthalte, internationale Praktika sowie Weiterbildungsangebote für Beschäftigte.
Ein Blick auf die Entwicklung der Erasmus+-Förderungen zeigt, dass die Freie Universität Berlin in den letzten Jahren kontinuierlich Fortschritte gemacht hat. Ihre Rangfolge ist von Platz 11 im Jahr 2021 über Platz 9 im Jahr 2022 und Platz 6 im Jahr 2023 auf nunmehr Platz 3 im Jahr 2024 angestiegen.
Beliebte Zielregionen für internationale Aufenthalte
Die beliebtesten Zielregionen für die Aufenthalte der Studierenden der Freien Universität sind laut den neuesten Statistiken West-, Mittel- und Südeuropa mit 24 Prozent, gefolgt von Asien und dem Pazifik mit 21,8 Prozent sowie dem Nahen Osten und Nordafrika mit 14,3 Prozent. Diese Diversität bei den Zielregionen zeigt das globale Engagement der Universität und deren Bestreben, ihren Studierenden ein umfassendes internationales Erlebnis zu bieten.
Die Freie Universität Berlin ist seit ihrer Gründung im Jahr 1948 international ausgerichtet und wird heute als eine der führenden Forschungsuniversitäten in Europa angesehen. Mit über 100 internationalen Partnerschaften und Verbindungsbüros in Städten wie São Paulo, Tbilissi, Neu-Delhi und Kairo schafft sie ein Umfeld, das Vielfalt und eine breite akademische Perspektive fördert. Ein Umfeld, das ihren Hochschulangehörigen nicht nur akademische, sondern auch kulturelle Erfahrungen eröffnet.