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Die heutige Spring School am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück bietet mit 46 Teilnehmenden aus 22 Universitäten in 15 Ländern eine internationale Plattform für den Austausch über Migrationsthemen. Dies berichtet uni-osnabrueck.de.

Organisiert von Promovierenden für Promovierende, stellt die Veranstaltung einen Teil des DFG-Sonderforschungsbereichs „Produktion von Migration“ (SFB 1604) dar. Der Fokus liegt auf der gesellschaftlichen Herstellung von Migration und deren vielfältigen Folgen. Ein abwechslungsreiches Programm, das Vorträge, Workshops sowie Paper- und Posterpräsentationen umfasst, bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich intensiv mit den Themen Arbeitsmigration, Transnationalismus, Zugehörigkeit, Gender, Intersektionalität, Flucht und Asylpolitik auseinanderzusetzen.

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Renommierte Vortragende und innovative Formate

Zu den renommierten Vortragenden zählen Prof. Dr. Nina Glick Schiller von der University of Manchester und Prof. Dr. Valentina Mazzucato von der Maastricht University. Ein besonderes Highlight der Spring School ist der Dokumentarfilm „Derrière le soleil“, der von Regisseur Dhia Jerbi präsentiert wird. Im Rahmen einer Diskussion haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, mit dem Regisseur über die Themen und gesellschaftlichen Kontexte des Films zu sprechen.

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Zusätzlich sind verschiedene Exkursionen geplant, etwa zum Osnabrücker Verein EXIL e.V. und zur Erinnerungsstätte Baracke 35. Diese Exkursionen sollen den Teilnehmenden ein besseres Verständnis für die lokalen Auswirkungen von Migration und Flucht ermöglichen.

Reflexion und kritische Auseinandersetzung

Ein zentraler Aspekt der Veranstaltung ist die reflexive Perspektive, die eine kritische Auseinandersetzung mit der Forschungspraxis, den verwendeten Annahmen, Methoden und migrationsbezogenen Kategorien fördern soll. Besonders hervorgehoben werden auch die Herausforderungen und Perspektiven, die sich für Forschende in frühen Karrierephasen ergeben. In diesem Kontext werden intellektuelle Neugier und wissenschaftliche Karrierewege thematisiert.

Die Teilnahme an einigen Veranstaltungen ist für alle Interessierten offen, was die Veranstaltung zugänglicher macht und den Austausch zwischen unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren in der Migrationsforschung stärkt. Neben den Organisatorinnen Yasemin Okay und Isabel Hoffmann, die sich jeweils mit den Themen Zugehörigkeit und Geschlecht in türkisch-deutschen Moscheegemeinden sowie EU-Migrationsdiplomatie beschäftigen, wird die Spring School von einem umfangreichen Organisationsteam betreut, zu dem auch Prof. Dr. Christine Lang gehört.

In einem breiteren gesellschaftlichen Kontext betrachtet das Forschungszentrum des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) die Auswirkungen von Wanderungsprozessen auf die Gesellschaft und führt Forschungsprojekte zur Migration, Integration und Asyl durch. Die Arbeit des BAMF umfasst auch eine Analyse sowie Evaluierung der Integrationsprozesse und unterstützt die Weiterentwicklung von Integrationsmaßnahmen auf Bundesebene. Laut bamf.de zielt die nationale und internationale wissenschaftliche Vernetzung darauf ab, objektive, zuverlässige und vergleichbare Informationen im Bereich Migration und Asyl bereitzustellen.