Die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ stehen vor der Tür und finden vom 16. bis 29. März 2026 bundesweit statt. Unter dem Motto „100 % Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ werden zahlreiche Veranstaltungen organisiert, um ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung zu setzen. Koordiniert wird die Initiative von der Stiftung gegen Rassismus, die in diesem Jahr die Eröffnung im Land Brandenburg ausrichtet. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Staatskanzlei Brandenburg.

Der feierliche Auftakt der Wochen findet am 16. März an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF statt, wo neben der Eröffnungsveranstaltung auch mehrere weitere Events stattfinden werden. Hierunter sind Diskussionen, Workshops und Filmvorführungen, die sich mit rassismuskritischen Themen auseinandersetzen.

Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswochen

Zu den Höhepunkten zählen unter anderem:

  • 17. März | 18:30–20:30 Uhr | Kurzfilme der Filmuniversität | Filmmuseum Potsdam
    Junge Filmemacher*innen präsentieren ihre Arbeiten zu rassismuskritischen Inhalten und führen eine anschließende Diskussion mit Gästen.
  • 24. März | 18:00–21:30 Uhr | Podium & International Dinner | Filmuniversität
    Ein Podiumsgespräch thematisiert Rassismus, Antisemitismus und Diversität im deutschen Film und Fernsehen seit den 1990er Jahren, gefolgt von einem internationalen Dinner ab 19:30 Uhr, das Raum für Austausch bietet. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich.
  • 24.-25. März | Kinderfilmuni on Tour
    Ein Workshop für Schüler*innen des Rouanet Gymnasium in Beeskow, in dem sich die Teilnehmenden mit antimuslimischem Rassismus durch Filmbeispiele auseinandersetzen.
  • 26. März | 18:30–21:00 Uhr | Internationales Kurzfilmprogramm | Filmmuseum Potsdam
    Präsentation von Kurzfilmen aus dem UNESCO Creative Cities Network zu Themen wie Migration, Identität und Zusammenleben in vielfältigen Gesellschaften.

Diese Veranstaltungen sind Teil einer breiteren Strategie, um das Bewusstsein für Rassismus und seine Auswirkungen in der Gesellschaft zu schärfen.

Filme als Werkzeug gegen Rassismus

Besonders in Bezug auf das Thema Rassismus ist das Medium Film ein kraftvolles Werkzeug. Zahlreiche Filme haben sich intensiv mit den Themen Rassismus und Rechtsextremismus auseinandergesetzt. Der Dokumentarfilm „…und morgen die ganze Welt!“ (2001) thematisiert beispielsweise Rassismus und Rechtsextremismus. Ein weiterer bemerkenswerter Film ist „Allah liebt alle Menschen gleich“ (2010), der die Migrationsgesellschaft und den Einfluss von Religion auf Rassismus behandelt.

Folgende Filme sind Teil der Diskurse, die während dieser Wochen angestoßen werden:

Titel Jahr Themen
„…und morgen die ganze Welt!“ 2001 Rassismus, Rechtsextremismus
„Allah liebt alle Menschen gleich“ 2010 Migrationsgesellschaft, Religion, Rassismus
„Störenfriede“ 1999 Rassismus, Rechtsextremismus
„Amal“ 2004 Interkulturalität

Diese und viele weitere Werke werden als Teil bedeutender Diskussionen über Rassismus und seine vielfältigen facetten in der Gesellschaft gezeigt.

Die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ bieten nicht nur eine Plattform für Filme und Diskussionen, sondern auch für Bildung und Sensibilisierung. Mit einem engagierten Programm setzt die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF ein starkes Zeichen für die Förderung von Toleranz und Vielfalt in unserer Gesellschaft. Es bleibt zu hoffen, dass diese Initiativen zur Klärung und Verbesserung der gesellschaftlichen Dynamiken beitragen werden.