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Vom 23. bis 26. März findet an der Universität Ulm die Frühjahrsakademie statt, die unter dem Motto „ZusammenLeben. Verbinden statt spalten“ steht. Diese Veranstaltung, organisiert vom Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWiW), widmet sich dem gesellschaftlichen Zusammenhalt und den damit verbundenen polarisierenden Tendenzen. Rund 430 Teilnehmende im dritten Lebensalter werden erwartet, um sich über wichtige gesellschaftliche Themen auszutauschen.

Der Auftaktvortrag wird von Gilda Sahebi gehalten und trägt den Titel „Verbinden statt spalten – gegen eine Politik der Politisierung“. In ihrem Vortrag wird Sahebi sich mit der Erzählung von der gespaltenen Gesellschaft und den damit verbundenen Auswirkungen auseinandersetzen. Dr. Markus Marquard, der Geschäftsführer des ZAWiW, wird die Teilnehmenden begrüßen, während Iris Mann, die Ulmer Kultur-Bürgermeisterin, ein Grußwort sprechen wird. Zudem wird Professorin Rebekka Hufendiek die Vortragenden vorstellen.

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Gesellschaftliche Herausforderungen im Fokus

Die Frühjahrsakademie behandelt Themen wie Demokratiefeindlichkeit, Gerechtigkeit, Migration und Vermögensbesteuerung. Diese Fragestellungen sind insbesondere im Kontext der aktuellen gesellschaftlichen Diskurse relevant. Eine neue Studie des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) beleuchtet die Polarisierungs- und Spaltungstendenzen in Deutschland und unterstreicht die Diskussion über den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Laut dem Bericht sind viele Menschen besorgt über den aktuellen Zustand des Zusammenhalts und befürchten soziale und ökonomische Spaltungen.

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In der Pilotstudie wurden drei Konfliktlinien identifiziert, die stark mit sozialstrukturellen Positionen zusammenhängen. Dabei zeigt sich, dass die Gesellschaft nicht klar in zwei Lager gespalten ist, sondern dass deutliche Konfliktlinien existieren. Olaf Groh-Samberg, FGZ-Sprecher, hebt die Bedeutung dieser Untersuchung hervor, um die Bedrohungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt besser verstehen zu können. Besonders kritisiert wird die wahrgenommene Ungerechtigkeit in Deutschland.

Rahmenprogramm und weitere Aktivitäten

Die Frühjahrsakademie bietet auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Eine Ausstellung mit dem Titel „VielfALT – Perspektiven auf das Leben im Alter“ wird präsentiert, begleitet von kulturellen Veranstaltungen wie gemeinschaftlichem Singen. Am Nachmittag sind Arbeitsgruppen und spezielle „Mittwochsangebote“ geplant, die den Teilnehmenden zusätzlich die Möglichkeit geben, sich intensiver mit den Themen auseinanderzusetzen.

Der Eintritt zu den Vorträgen beläuft sich auf 15 Euro, während sich Studierende der Universität Ulm kostenfrei anmelden können. Interessierte sind eingeladen, sich bei Dr. Annette Wettstein unter der Telefonnummer 0731/50-26610 oder per E-Mail an info@zawiw.de zu melden.

Die aktuelle Diskussion über gesellschaftlichen Zusammenhalt wird durch Studien wie die des FGZ weiter angeheizt. Diese zeigt, dass ein starker Wunsch nach einer Zunahme des Dialogs über Meinungsunterschiede und eine striktere Einhaltung von Recht und Ordnung besteht. In Anbetracht dieser Erkenntnisse wird die Frühjahrsakademie zum wichtigen Forum für die Auseinandersetzung mit diesen entscheidenden Fragen unserer Zeit.