Am 4. Februar 2026 fand die ZiF-Jahreskonferenz 2026 „Gesundheit weiter denken“ am Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld statt. Die Konferenz zielt darauf ab, Verbesserungsvorschläge für das Gesundheitswesen zu erörtern und die Herausforderungen bei deren Umsetzung zu diskutieren. Renommierte Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis präsentierten ihre Projekte und Positionen zur Optimierung des Gesundheitssektors.

Die zentralen Themen der Konferenz umfassten Bereiche wie Prävention, Inklusion, Health in all Policies und neue Versorgungsstrukturen. Besonders betont wurde die Notwendigkeit, die Gesundheitsförderung durch eine fundierte Datengrundlage zu unterstützen. Darüber hinaus wurde ein besonderer Fokus auf die inklusive Medizin gelegt sowie auf innovative Ansätze bezüglich medizinischer Versorgungszentren, die in kommunaler Trägerschaft organisiert sind.

Podiumsdiskussion und Expertenbeiträge

Im Rahmen der Veranstaltung gab es eine Podiumsdiskussion mit bedeutenden Vertretern des Gesundheitssektors. Unter anderem nahmen Karl-Josef Laumann, der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen, sowie Dr. Klaus Reinhardt, der Präsident der Bundesärztekammer, teil. Diese Diskussion bot den Anwesenden die Möglichkeit, direkt Fragen zu stellen und sich über aktuelle Herausforderungen und Lösungen im Gesundheitswesen auszutauschen.

Das Leitungsteam der Konferenz bestand aus Professor Dr. Wolfgang Greiner, dem Dekan der Fakultät für Gesundheitswissenschaften, und Professorin Dr. Claudia Hornberg, der Dekanin der neuen Medizinischen Fakultät. Diese Akademiker*innen trugen mit ihrem Fachwissen zur Relevanz und Tiefe der Diskussionen bei.

Einladung zur Teilnahme

Die Veranstaltung war öffentlich und kostenlos, jedoch war eine vorherige Anmeldung über die Webseite erforderlich. Dies erleichterte eine strukturierte Planung und ermöglichte es, den Teilnehmern einen umfassenden Austausch zu bieten.

Die ZiF-Jahreskonferenz zeigt einmal mehr, wie wichtig die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Gesundheitsversorgung ist. Mit dem diesjährigen Fokus auf Inklusion und neue Versorgungsstrukturen wa­ren die Impulse vielversprechend für die zukünftige Entwicklung des Gesundheitswesens. Die Erkenntnisse und Diskussionen, die während der Konferenz stattfanden, sind entscheidend, um die Herausforderungen des Gesundheitssektors nachhaltig anzugehen und innovative Lösungen zu entwickeln.