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Die Goethe-Universität Frankfurt hat die Preisträger des Klaus Heyne-Preises zur Erforschung der Deutschen Romantik 2026 bekannt gegeben. Diese Auszeichnung, die in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen wird, würdigt herausragende akademische Leistungen in der Erforschung der Romantik. Der Preis wurde von Prof. Dr. Klaus Heyne (1937–2017) gestiftet und ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert.

In diesem Jahr geht der Preis an Dr. Kirill Chepurin und Dr. Elisabeth Ansel. Chepurin wird für seine Monografie „Bliss against the World: Schelling, Theodicy, and the Crisis of Modernity“ ausgezeichnet, die 2024 bei Oxford University Press erscheinen wird. Dr. Elisabeth Ansel erhält den Preis für ihren Aufsatz „Ossianic images and visual translation processes in J.M.W. Turner and Carl Gustav Carus“, veröffentlicht 2025 bei Manchester University Press.

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Preisverleihung und Kategorien

Die Preisverleihung findet am 22. Juni 2026 im Rahmen eines Festakts statt. Die Auszeichnung wird in zwei Kategorien vergeben: Die Kategorie Monografie umfasst ein Preisgeld von 4.000 Euro sowie 10.000 Euro zur Organisation einer Tagung. Für den besten Aufsatz oder Essay wird ein Preisgeld von 1.000 Euro verliehen.

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Chepurins Monografie basiert auf seiner 2022 an der Humboldt-Universität zu Berlin verteidigten Dissertation. Er untersucht das Konzept „Seligkeit“ bei Friedrich Wilhelm Joseph Schelling und dessen Relevanz für die Romantik. Die Jury hebt hervor, dass seine Arbeit die gängige Periodisierung in der Schelling-Forschung in Frage stellt und neue Perspektiven auf Schellings Philosophie eröffnet.

Transnationale Perspektiven in der Romantik

Dr. Elisabeth Ansels Forschung thematisiert die bildnerische Auseinandersetzung mit dem Ossian-Mythos durch den britischen Maler J.M.W. Turner und den deutschen Künstler Carl Gustav Carus. Ihre Analyse verfolgt eine transnationale Perspektive auf die Romantik und untersucht die kulturellen Übersetzungsprozesse, die in der Kunst dieser Zeit stattfanden.

Im Jahr 2027 wird Chepurin die Organisation einer internationalen Tagung an der Goethe-Universität übernehmen, die die Ergebnisse seiner Studie weiter vertiefen soll. Diese Initiative verspricht, den Dialog über Schellings Philosophie und ihre Auswirkungen auf die Romantik zu fördern.

Die Auszeichnung durch die Goethe-Universität Frankfurt ist nicht nur eine Anerkennung individueller Leistungen, sondern auch ein Beitrag zur revitalisierten Diskussion über zentrale Themen der Romantik, die bis heute an Relevanz gewonnen hat. [puk.uni-frankfurt.de] berichtet, dass der Preis bedeutende akademische Impulse setzen soll und die Arbeiten der beiden Preisträger neue Wege in der Forschung aufzeigen.