Am 10. April 2026 hat die JugendUni innovative Formate für junge Menschen aus Hagen und der Umgebung eingeführt. In den Ferien wurden zwei neue Camps veranstaltet: das Hackercamp und das Jura- und Klima-Camp. Diese Programme zielen darauf ab, Jugendliche in den Bereichen Recht und Klima zu sensibilisieren und praktische Fähigkeiten zu fördern.

Das Jura-Camp stand dabei im Fokus eines dreitägigen Programms, das sowohl theoretische als auch praktische Erlebnisse bot. Es fand auf dem Campus der FernUniversität und in einem Gericht statt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten sich mit der Funktionsweise des deutschen Rechtssystems auseinander und erlernten die Bedeutung von Gerechtigkeit sowie den Ablauf von Gerichtsverfahren. Wissenschaftliche Impulse lieferten Ulrike Schultz und Prof. Osman Isfen, die durch interaktive Spiele und einen Besuch im Gericht die Theorie mit der Praxis verknüpften. Eine der Teilnehmerinnen, Merle Biedermann, 18 Jahre alt, plant nach dem Abitur ein Jurastudium und war begeistert von den Einblicken, die sie gewinnen konnte.

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Klima-Camp: Jugendliche für die Energiewende vorbereiten

Parallel dazu richtete sich das Klima-Camp an Jugendliche ab 14 Jahren. Es thematisierte die Energiewende und den Bau von Photovoltaikanlagen. Hier kooperierten die Veranstalter mit der Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen sowie der Agentur Mark. Die Teilnehmenden erhielten theoretisches Wissen von Jun.-Prof. Dr. Michael Bucksteeg von der FernUni und Oliver Wiciss von der Firma Nelskamp.

Praktische Arbeiten gehörten ebenfalls zum Programm: Der Zimmerbetrieb Plohmann baute einen hölzernen Dachstuhl, während der Dachdeckerbetrieb Leonhard Bock moderne Ziegel lieferte. Die Elektro W. Böhme GmbH übernahm die Verantwortung für die Elektronik. Eine abschließende Reflexionsrunde mit der Agentur Mark rundete das Camp ab und ermöglichte den Jugendlichen, ihre Erfahrungen zu teilen und zu reflektieren.

Bildung und Klimawandel im Fokus

Die Initiative „Bildung im Klimawandel“ hebt hervor, wie gefährdet Bildungserfolge durch den Klimawandel sind und wie dieser Druck auf das Bildungssystem lastet. Gute Bildung wird dabei als ein zentraler Faktor angesehen, um den Klimawandel einzudämmen und zukünftige Veränderungen aktiv zu gestalten.

Allerdings werden die Schnittmengen zwischen Bildung und Klimawandel bisher wenig diskutiert. Die Initiative will diese Diskussion fördern, indem sie grundlegendes Wissen über die Verbindung von Bildung und Klima bereitstellt. Des Weiteren werden über 100 Handlungsoptionen zur Unterstützung von Bildungsstiftungen angeboten, mit dem Ziel, Klimaaspekte in deren bestehende Arbeit zu integrieren und gleichzeitig den Herausforderungen beider Bereiche gerecht zu werden.

Für weitere Informationen über die Programme besuchen Sie bitte die Seiten der FernUniversität Hagen, von Was geht in Hagen und Bildung im Klimawandel.