Hamburg hat sich erneut als Zentrum für internationale Studierende etabliert, und im Februar 2026 ist die Stadt bereit, ihre neuen Gäste willkommen zu heißen. Der Empfang für internationale Studierende fand zu Beginn des Monats im Großen Festsaal statt. Die Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, Maryam Blumenthal, hielt eine einladende und persönliche Begrüßungsrede. In ihrer Ansprache ermutigte sie die Teilnehmer zu einer hochschulübergreifenden Vernetzung, um die Integration und den Austausch zu fördern.
Zu dem Empfang waren 40 Studierende des Bucerius Master of Law and Business Programms eingeladen, die sich in Hamburg weiterbilden. Prof. Jörn Axel Kämmerer, Vizepräsident der Bucerius Law School, suchte den Dialog mit den Studierenden und erfragte deren Erfahrungen während ihres Aufenthalts in der Stadt. Aktuell verzeichnet Hamburg mit rund 121.000 eingeschriebenen Studierenden einen Höchststand. Besonders erwähnenswert ist, dass nahezu ein Fünftel der Studienanfänger:innen aus dem Ausland stammt, was die zunehmende Internationalität der Hochschule unterstreicht.
Hochschule in internationalem Kontext
Das Bucerius Master of Law and Business Programm feiert in diesem Jahr seinen 20. Jahrgang, und rund 800 Absolvent:innen des Programms arbeiten mittlerweile in verschiedenen Sektoren in Deutschland. Diese Erfolge spiegeln den wachsenden Trend wider, den internationale Studierende in der deutschen Hochschullandschaft setzen. Laut den aktuellen Daten des DAAD waren im Wintersemester 2024/25 bereits rund 402.000 internationale Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben, was einem Anstieg von etwa sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Mehr als die Hälfte dieser internationalen Studierenden ist in den Bereichen Ingenieur- und Naturwissenschaften eingeschrieben, was die Attraktivität dieser Fachrichtungen unterstreicht. Mit 116.600 Studienanfängern aus dem Ausland wurde ein neuer Rekord erreicht. Insbesondere der Asien-Pazifik-Raum bleibt die wichtigste Herkunftsregion für Studierende, während Indien mit nahezu 59.000 Studierenden das größte Herkunftsland darstellt.
Erfolgsgeschichten und Statistiken
Die Abbruchquoten internationaler Studierender liegen nah bei denen deutscher Studierender, was positive Rückschlüsse auf die Integration offenbart. Insbesondere im Bereich der Ingenieurwissenschaften sind mit 43 Prozent die meisten internationalen Studierenden mit Abschlussabsicht eingeschrieben. Auch die Studienangebote in deutscher Sprache expandieren, bereits 2025 boten die Hochschulen in Deutschland knapp 2.400 englischsprachige Programme an.
Diese Entwicklungen belegen, dass Deutschland trotz globaler Herausforderungen ein attraktives Ziel für internationale Studierende bleibt und mit seinem umfangreichen Studienangebot weiterhin am Puls der Zeit agiert. Die Bucerius Law School und die Stadt Hamburg spielen dabei eine zentrale Rolle in der Bereitstellung von Bildungsangeboten, die auf die Bedürfnisse und Erwartungen internationaler Studierender ausgerichtet sind. Im Hinblick auf die Zukunft erwarten Experten weitere positive Trends in der internationalen Hochschulbildung in Deutschland.