Chronische Schmerzen sind ein leidiges Thema, das viele Menschen im Alltag stark belastet. Oftmals gestaltet sich die Suche nach passenden Therapieangeboten schwierig, da individuelle Beschwerden unterschiedlich behandelt werden müssen. Die Psychotherapiestudie „POINT Pain“ am Campus Landau der RPTU hat nun eine positive Zwischenbilanz nach ihrem ersten Jahr vorgelegt.

Seit Mai 2025 wurden bereits 46 Teilnehmende in die Studie aufgenommen, was mehr als der Hälfte der angestrebten Gesamtzahl entspricht. Laut Studienleiterin Dr. Saskia Scholten zeigt sich eine hohe Nachfrage nach psychotherapeutischer Unterstützung, da viele Betroffene zuvor Probleme hatten, einen geeigneten Therapieplatz zu finden.

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Der Ansatz von POINT Pain

Die Studie „POINT Pain“ untersucht die wirksamsten psychotherapeutischen Behandlungen bei chronischen Schmerzen. Dabei wird ein Vergleich zwischen klassischer Verhaltenstherapie und einem personalisierten, datengestützten Ansatz angestrebt. Erste Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigen, dass die Therapie als hilfreich und alltagsnah empfunden wird. Die Teilnahme ist kostenfrei, da die Behandlung über die Krankenkassen abgerechnet wird.

Die Therapie umfasst insgesamt 17 Sitzungen, die sich über einen Zeitraum von etwa neun Monaten erstrecken, und die Teilnehmer können entweder vor Ort in Landau oder online teilnehmen. Bei der Teilnahme sind nur wenige persönliche Termine vor Ort verpflichtend. Um eine wissenschaftliche Auswertung zu gewährleisten, müssen die Teilnehmenden zudem Fragebögen und Tests ausfüllen.

Weitere Informationen und Teilnahme

Die Studie läuft noch mindestens ein weiteres Jahr, und interessierte Personen können sich online informieren oder direkten Kontakt mit dem Studienteam aufnehmen. Für weitere Details stehen die folgenden Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung: Telefon 06341 280-35653 oder E-Mail point-pain[at]projects.rptu.de. Zudem kann die Pressekontaktperson Kerstin Theilmann unter Telefon 06341 280-32219 oder per E-Mail kerstin.theilmann[at]rptu.de erreicht werden.