Am 10. April 2026 fällt der Startschuss für das zukunftsweisende Projekt „zebra“, das die Kooperation zwischen der Hochschule Hannover (HsH) und der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) besiegelt. Ziel des Projekts ist es, Forschende, Studierende und Alumni in der Gründung von Unternehmen und Start-ups zu unterstützen. Dies wurde von der TiHo und der HsH bekanntgegeben.
Im Rahmen des „Zentrums für Entrepreneurship, Business, Research und Academia“ bringt die HsH ihr Know-how im Bereich Gründung und Entrepreneurship ein, während die TiHo ihre umfangreiche Forschungsexpertise beisteuert. Dieser interdisziplinäre Ansatz soll sich positiv auf die Innovationskraft der beteiligten Institutionen auswirken.
Förderung und gesellschaftliche Relevanz
Das Projekt wird großzügig mit 2,12 Millionen Euro vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie der VolkswagenStiftung gefördert. TiHo-Präsident Professor Dr. Klaus Osterrieder unterstreicht die gesellschaftliche Relevanz der im Rahmen des Projekts behandelten Themen, wobei besonders die Förderung von Talenten im Vordergrund steht. Zudem hebt HsH-Präsident Professor Dr. Josef von Helden die Vorteile der Kooperation für innovative Gründungsvorhaben hervor.
Staatssekretär Professor Dr. Joachim Schachtner betont in diesem Zusammenhang die Schlüsselrolle der Hochschulen in Niedersachsen für die Innovationsförderung. Diese institutionelle Zusammenarbeit kommt nicht nur der akademischen Bildung zugute, sondern trägt auch zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei.
Struktur des Gründungszentrums
Das Konzept des Gründungszentrums basiert auf drei Säulen: Gründungssensibilisierung und -qualifizierung, Gründungscoaching für Hochschulangehörige und Alumni sowie die Begleitung von Spin-Offs für Forschende. Die Umsetzung wird von einem fünfköpfigen Projektteam bis 2030 getragen.
Ein besonderer Fokus liegt auf Chancengleichheit aus Gender- und Diversitätsperspektive. Dies zeigt, dass das Projekt nicht nur unternehmerisches Denken fördern möchte, sondern auch soziale Aspekte in den Vordergrund rückt.
Das „zebra“-Projekt symbolisiert nicht nur die Abkürzung für das Gründungsvorhaben, sondern auch die Ideen von sozialem Zusammenhalt und Eigenständigkeit. Im Rahmen des Programms „zukunft.niedersachsen“ werden insgesamt sieben Vorhaben an niedersächsischen Hochschulen mit rund 15 Millionen Euro gefördert, um die Gründungssensibilisierung weiter zu steigern.
Für die Hochschulen in Niedersachsen stellt das „zebra“-Projekt einen bedeutenden Schritt in der Förderung von unternehmerischem Handeln dar und verspricht, die Innovationslandschaft der Region nachhaltig zu prägen. Informationen zu dieser Initiative sind unter tiho-hannover.de erhältlich.