Am 16. April 2026 drehte sich in Hagen alles um die Herausforderungen des Klimawandels und die Folgen extremer Wetterereignisse. Ein zentrales Thema der Ringvorlesung „Energie, Umwelt & Nachhaltigkeit“ war die Flutkatastrophe vom Juli 2021, die durch das Tief Bernd verursacht wurde. Diese spezielle Veranstaltung wurde von der FernUniversität in Hagen, der Hochwasserhilfe der Arbeiterwohlfahrt sowie dem städtischen Umweltamt organisiert und hat mehr als 200 Teilnehmende zusammengebracht, sowohl vor Ort als auch digital.

Im Rahmen der Vorträge wurden verschiedene Aspekte des Klimawandels beleuchtet. Dabei erwies sich der Vortrag von Meteorologin Dr. Miriam Wagner-Jacht als besonders aufschlussreich. Sie erläuterte, wie der Klimawandel die Wahrscheinlichkeit und Intensität von Extremwetterereignissen erhöht. Dieses gewachsene Bewusstsein über die Verknüpfung zwischen Klimaveränderungen und Wetterextremen ist entscheidend, insbesondere im Kontext lokaler Hochwasserschutzkonzepte.

Erfahrungen aus der Region

Während der Veranstaltung berichteten Vertreter von Feuerwehr, Umweltamt und Wohlfahrtsverbänden über ihre Erfahrungen und Maßnahmen zur Hilfe nach der Flut. Diese Berichte gaben den Teilnehmenden einen Einblick in die Herausforderungen, die bei der Bewältigung solcher Katastrophen auftauchen und unterstrichen die Bedeutung eines koordinierten Ansatzes in der Krisenbewältigung.

Ein emotionaler Moment der Ringvorlesung war die Präsentation der Fotografin Heike Thomese-Osthoff. Sie zeigte Bilder, die den Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung während und nach der Flut dokumentieren. Diese visuellen Eindrücke festigten den Eindruck, dass trotz der extremen Herausforderungen eine starke Gemeinschaft entstanden ist.

Der kontinuierliche Dialog über Klimawandel

Der Rektor der FernUniversität, Prof. Dr. Stefan Stürmer, betonte die Rolle der Universität in der Stadtentwicklung und die Notwendigkeit, nachhaltige Lösungen in den Fokus zu rücken. Gleichzeitig hob Prof. Dr. Karsten Kieckhäfer die Bedeutung des Dialogs und der Zusammenarbeit mit der Region hervor. Bei all diesen Bestrebungen wird die Universität eine zentrale Anlaufstelle für Wissensaustausch und Forschung im Bereich der nachhaltigen Entwicklung bleiben.

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Oberbürgermeister Dennis Rehbein sprach eindringlich über die Solidarität der Bevölkerung und die laufenden Arbeiten an Hochwasserschutzkonzepten. Er appellierte an alle Anwesenden, den Austausch über diese Themen fortzusetzen, um künftig besser auf solche Ereignisse vorbereitet zu sein.

Das nächste Treffen der Ringvorlesung findet am 10. Juni statt, wenn Prof. Dr. Christian Grabau über transformative Bildung für nachhaltige Entwicklung spricht. Mit einem klaren Fokus auf die wissenschaftliche Einordnung von Extremwetter und Klimawandel aus lokaler Perspektive bietet die FernUniversität weiterhin eine Plattform für den interdisziplinären Austausch.