Sidebar Werbung
Sidebar Werbung

Was tut sich in der Welt der nachhaltigen Mobilität? An der Universität Hohenheim in Stuttgart wird die Fahrradkultur seit Jahren systematisch ausgebaut. Auf verschiedene Maßnahmen, wie die Einrichtung von hochwertigen Abstellanlagen und Duschen bis hin zu einem ehrenamtlichen Fahrradbeauftragten, wird in einer aktuellen Mitteilung hingewiesen. Dieser Schritt unterstreicht die Bemühungen der Universität, eine nachhaltige Mobilität zu fördern und die Anziehungskraft als Arbeitgeber zu steigern.

Im Jahr 2019 wurde die Hohenheimer Hochschule als erste in Baden-Württemberg mit dem EU-weiten Siegel „Zertifizierter fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ in Silber ausgezeichnet. Ein bemerkenswerter Erfolg, der 2023 durch die erstmalige Vergabe des Gold-Zertifikats ergänzt wurde und eine dreijährige Verlängerung der Auszeichnung beinhaltete. Kanzlerin Dr. Katrin Scheffer berichtete von einem Punktzuwachs von 74 auf 93, der die stetige Verbesserung des Angebots reflektiert.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Fahrradfreundliche Strategie

Die Universität setzt auf ein umfassendes Mobilitätskonzept, das bereits 2015 entwickelt wurde und schrittweise Umsetzung findet. Kernziel ist es, die Mobilität auf dem Campus zu verbessern und einen fahrrad- sowie fußgängerfreundlichen Raum zu schaffen. Der Campus bietet Mobilitätsstationen mit Bikesharing-System, überdachten Abstellanlagen, und sogar Sammelgaragen für Fahrräder sowie Lademöglichkeiten für E-Bikes. Mit 47 Duschen an fünf Standorten wird auch die Anreise per Rad für Beschäftigte und Studierende erheblich erleichtert.

In-article Werbung
In-article Werbung

Das Engagement der Universität spiegelt sich auch in ihrer Teilnahme an regionalen Projekten wider, wie dem „ZuMoBi“-Projekt und „Stuttgart fährt mit“. Außerdem nutzt Rektor Prof. Dr. Christoph Schneider das Fahrrad häufig selbst und fördert dessen Nutzung aktiv. Zudem wurde die Hohenheimer Hochschule 2024 zum „Attraktivsten Arbeitgeber Stuttgarts“ gekürt – eine Auszeichnung, die auf einer anonymen Umfrage unter 9.000 Beschäftigten basiert.

Vorteile für die Mitarbeitenden

Im Rahmen der Initiative zur Förderung von Fahrradfreundlichkeit wird vor allem auf die Gesundheit der Mitarbeitenden Wert gelegt. Die Förderung des Radverkehrs, wie sie beispielsweise auch durch die Grüne Hauptstadt Agentur der Stadt Essen unterstützt wird, trägt nicht nur zur Erreichung der Klimaziele bei, sondern erhöht auch die Attraktivität als Arbeitgeber. Das ergibt einen Win-Win für Unternehmen und Umwelt: Jeder Umstieg vom Auto auf das Fahrrad vermeidet rund 130 Gramm CO2 pro Kilometer.

Der ADFC, der an dieser Initiative maßgeblich beteiligt ist, unterstützt Unternehmen darin, fahrradfreundliche Arbeitsstätten zu gestalten. Dabei wird das Engagement für eine Radfahrer-freundliche Infrastruktur und betriebliches Mobilitätsmanagement als besonders positiv hervorgehoben. Unternehmen, die sich zertifizieren lassen, profitieren von individuellen Handlungsempfehlungen und einer stärkeren Bindung der Mitarbeitenden.

Insgesamt zeigt die Entwicklung an der Universität Hohenheim, wie wichtig es ist, auf die Förderung der Fahrradkultur zu setzen. Langfristig wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern auch ein gesundheitsförderliches Arbeitsumfeld geschaffen. So wird das Thema Mobilität zu einem entscheidenden Faktor bei der Suche nach Automobilen Mobilitätslösungen der Zukunft.

Für weitere Informationen über die einzelnen Schritte zur Zertifizierung als Fahrradfreundlicher Arbeitgeber sowie zahlreiche Aktionsfelder, die dabei berücksichtigt werden, besuchen Sie bitte die Webseiten des ADFC und der Initiative für fahrradfreundliche Arbeitgeber: Universität Hohenheim, Fahrradfreundlicher Arbeitgeber und ADFC.