Ein neues Kooperationsprojekt zwischen Dockweiler Chemicals und der Philipps-Universität Marburg zielt darauf ab, die Entwicklung innovativer Moleküle für die Herstellung von 2D-Materialien voranzutreiben. Mit einer Förderung von 500.000 Euro durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung im Rahmen der LOEWE-Förderlinie 3 wird dieses Projekt einen bedeutenden Beitrag zur Zukunft der Elektronik und Photonik leisten.
Das LOEWE-Programm, welches für die Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz steht, hat seit seinem Start bereits 400 geförderte Vorhaben realisiert. Dies unterstreicht das Engagement Hessens, eine führende Rolle in der Forschung und Innovation einzunehmen.
Innovative Materialien für die Zukunft
Das Projekt mit dem Titel „1for2D – Single Source Precursor für 2D Materialien“ hat das Ziel, umweltfreundliche und präzise Herstellungsverfahren für 2D-Materialien zu entwickeln, die als Schlüsseltechnologie der nächsten Generation gelten. Diese ultradünnen Halbleiter sind in der Lage, schnellere, energieeffizientere und flexiblere elektronische Bauteile zu liefern.
Dockweiler Chemicals bringt umfangreiche Erfahrung in der Molekülsynthese, Prozessentwicklung und Qualitätskontrolle in das Projekt ein. Dies wird entscheidend sein, um innovative Lösungen für die industrielle Herstellung von 2D-Materialien zu finden.
An der Philipps-Universität Marburg wird der Fokus auf die Abscheidung sowie die strukturellen und elektronischen Eigenschaften dieser neuartigen Materialien gelegt. Das Projekt ermöglicht somit nicht nur akademische Forschung, sondern fördert auch den Wissenstransfer zwischen Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft.
Ein Beitrag zur technologischen Souveränität
Das 1for2D-Projekt leistet nicht nur einen Beitrag zur Stärkung der Forschungs- und Innovationskompetenz in Hessen, sondern unterstützt auch die technologische Souveränität Europas im Halbleiterbereich. In einer Zeit, in der elektronische Bauteile zunehmend in den Mittelpunkt technischer Innovationen rücken, sind solche Initiativen von entscheidender Bedeutung.
Mit der gezielten Förderung durch das Hessische Ministerium wird die Kooperationsanstrengung zwischen der Industrie und der Wissenschaft weiter gestärkt. Dies ist ein wesentlicher Schritt in Richtung einer nachhaltigen und technologisch fortschrittlichen Zukunft für die Region Hessen und darüber hinaus.