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Die Universität Ulm hat kürzlich zwei vielversprechende Projekte ausgewählt, die im Rahmen ihrer Forschungsinkubatoren gefördert werden. Das Hauptziel dieser Inkubatoren ist es, innovative Projekte aus verschiedenen Fachbereichen zu ermöglichen und dabei interdisziplinäre Ansätze zu fördern, die außerhalb des wissenschaftlichen Mainstreams liegen. Diese Initiative könnte in der Wissenschaft neue Türen öffnen und zu bedeutenden technologischen Entwicklungen führen. Uni Ulm berichtet, dass die ausgewählten Projekte Fördergelder von bis zu 150.000 Euro jährlich für bis zu drei Jahre erhalten können.

Die beiden geförderten Projekte sind **ChemAI** und **DiaPulse**. ChemAI hat das Ziel, Künstliche Intelligenz (KI) zur Erforschung molekularer Qubit-Systeme zu nutzen. An diesem Projekt arbeiten namhafte Wissenschaftler wie Prof. Max von Delius und Prof. Birte Glimm, um 3D-Deep-Learning Methoden mit experimenteller Validierung zu kombinieren. Diese innovative Technik soll die Vorhersage und Herstellung von Few-Qubit-Architekturen revolutionieren, inspiriert durch die Software „AlphaFold“ zur Vorhersage dreidimensionaler Proteinstrukturen.

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Diabetes-Management im Fokus

Das zweite Projekt, **DiaPulse**, widmet sich der Entwicklung nicht-invasiver digitaler Biomarker zur Überwachung der Nahrungsaufnahme und Stoffwechselgesundheit. Unter der Leitung von Prof. Martin Heni und Prof. Walter Karlen sollen Ingenieurwissenschaften und Innere Medizin zusammengebracht werden, um das Diabetes-Management zu verbessern. Tragbare Sensoren werden dabei eingesetzt, um physiologische Signale zu erfassen, die die Kommunikation zwischen Gehirn und Körper widerspiegeln.

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Die Förderung dieser Projekte erfolgt zunächst für zwei Jahre, mit der Möglichkeit einer Verlängerung um ein drittes Jahr nach positiver Zwischenevaluation. Ansprechpartner für weitere Informationen zum Programm ist Daniela Stang vom Center for Research Strategy and Support der Universität Ulm.

Förderung von Fachkräften in Quantentechnologien

Parallel dazu hat das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) eine umfassende Initiative zur Förderung von Fachkräften in den Quantentechnologien ins Leben gerufen. Unter dem Programm **Quantum Future Professionals** sollen insbesondere Ausbildung und Weiterbildung in Quantentechnologien gestärkt werden. BMFTR hebt hervor, dass im Bereich der Quantentechnologien, die Anwendungsmöglichkeiten in Bereichen wie Quantencomputing und Arzneimittelentwicklung eröffnen, ein erheblicher Fachkräftemangel besteht.

Das Programm zielt darauf ab, hochqualifiziertes Fachpersonal auszubilden, Bildungsangebote zu erweitern und das Bewusstsein für Quantentechnologien in Unternehmen und der Gesellschaft zu steigern. Besonderes Augenmerk liegt auf der Schaffung interdisziplinärer Weiterbildungsangebote für Ingenieure und Informatiker sowie der Entwicklung von Aktivitäten zur Vermittelung von Quantentechnologien bereits in Schulen.

Zusammengefasst zeigen diese beiden Initiativen, wie wichtig die interdisziplinäre Forschung und die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte sind, um Deutschland als Innovationsstandort im Bereich der Quantentechnologien zu stärken.