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Die Herausforderungen der Digitalisierung und die damit verbundenen Bildungsinnovationen stehen im Fokus der bevorstehenden Tagung „Digital Making Places phasen- und fächerübergreifend erkunden“, die am 25. Februar 2026 am Campus der Universität Duisburg-Essen (UDE) stattfinden wird. Diese Veranstaltung richtet sich an Lehrende der UDE, Ausbilder:innen an Schulen sowie Vertreter:innen der Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL). Organisiert wird die Tagung vom Zentrum für Lehrkräftebildung (ZLB) der UDE, das die Vernetzung der Lernorte im Praxissemester ins Visier nimmt.

Spannend wird die Keynote von Dr. Sandra Schön (TU Graz) zur Maker Education, die die Teilnehmenden auf neue Ansätze im Bereich der digitalen Bildung einstimmen soll. Die Workshops bieten praktische Einblicke in das Themenfeld, wobei insbesondere der Austausch über innovative Lehrmethoden im Vordergrund stehen wird. Ein zentrales Ziel ist es, die Medien- und Technikkompetenz der angehenden Lehrkräfte zu fördern, damit sie theoretisches Wissen besser in die Praxis umsetzen können. Hier wird auch darauf geachtet, dass Teamfähigkeit, Selbstständigkeit und Innovationsdenken gestärkt werden. Interessierte können sich direkt bei Dr. Nicola Großebrahm vom ZLB anmelden.

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Digital Making Places in Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen wurde zudem ein landesweites Pilotprojekt ins Leben gerufen, das aus Mitteln des DigitalPakt Schule finanziert wird. Die Idee dahinter: Ein niederschwelliger Zugang zu innovativen digitalen Geräten und zum Prinzip des „Makings“ für (angehende) Lehrkräfte. In insgesamt 33 Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) und 45 von 53 kommunalen Medienzentren (KMZ) stehen die Digital Making Places (DMP) zur Verfügung. Diese offenen Werkstätten bieten einen geschützten Raum, in dem Lehrkräfte und Schüler:innen mit modernen Technologien experimentieren können.

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Die Aktivitäten in diesen DMP reichen vom Programmieren von Robotern über das Erstellen von 3D-Modellen bis hin zum Gestalten interaktiver Medien. Dies fördert nicht nur kreatives, praxisnahes Arbeiten, sondern auch fächerübergreifenden Unterricht sowie kritisches Denken und Teamarbeit. Angehende Lehrkräfte haben im Rahmen ihrer Ausbildung die Möglichkeit, diese DMP in verschiedenen seminardidaktischen Kontexten kennenzulernen und erste Erfahrungen im Bereich des Makings zu sammeln. Sie können die DMP nutzen, um die digitalen Werkzeuge besser zu verstehen und Impulse für ihren Unterricht zu erhalten.

Making als Bestandteil der Bildung

Das Konzept des „Makings“ zeigt, wie entscheidend kreative Ansätze in der Bildung sind. Dabei geht es nicht nur um den Umgang mit Technologien, sondern auch um die Entwicklung von Problemlösungsfähigkeiten und das Erlernen von Teamarbeit. Making vermittelt nicht nur Fachwissen, sondern fördert auch eine Kultur des Ausprobierens und des Lernens.

Insgesamt wird die Tagung am Campus Essen einen bedeutenden Beitrag dazu leisten, die Verbindung zwischen Theorie und Praxis weiter zu stärken. Durch die Kooperation zwischen Lehrenden, Ausbilder:innen und der ZfsL wird ein Raum für den Austausch geschaffen, um neue Ideen und Ansätze in der Bildung zu diskutieren. Diese Veranstaltungen sind ein wichtiger Schritt in Richtung einer zukunftsorientierten Lehrerbildung, die auf die digitalen Herausforderungen unserer Zeit aufbaut.

Wer sich für die Teilnahme interessiert, sollte sich nicht zögern und direkt Kontakt mit dem ZLB aufnehmen, um sich einen Platz zu sichern. Die Zukunft der Bildung liegt im digitalen Making – und es gibt viel zu entdecken!

Für weitere Informationen und Anmeldung siehe UDE und Schulministerium NRW.