Am 17. April 2026 stehen an der Technischen Universität Braunschweig langfristige Projekte und die Einbindung junger Talente im Fokus. Vom 20. bis 24. April wird die Universität auf der Hannover Messe ihre innovativen Projekte präsentieren. Darunter sind das Luftfahrtprojekt „SynTrac“, nachhaltige Technologien in der Batterie- und Wasserstoffforschung sowie Fortschritte in den Quantentechnologien. Auch Start-ups und Forschungsprojekte zeigen Lösungen zur Energiesicherheit und Cybersicherheit.
Ein weiteres Highlight ist das Projekt „COMPASS International“, das mit 500.000 Euro vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert wird. Ziel des Projekts ist es, internationale MINT-Studierende zu gewinnen und sie an die TU Braunschweig zu bringen.
Innovative Forschungsprojekte
Zu den interessanten Forschungsinitiativen zählt ein Vergleich zwischen Baumkletterern und Sampling-Drohnen zur Entnahme von Ast- und Blattproben aus bis zu 40 Metern Höhe. Ein kurzer Film wird die effizientere Methode zur Untersuchung des Gesundheitszustands von Bäumen präsentieren. In einer weiteren Entwicklung wird Prof. Melanie Brinkmann als Sprecherin des neuen BRICS-Vorstands vorgestellt, wo TU Braunschweig zusammen mit drei außeruniversitären Forschungseinrichtungen vertreten ist.
Am 16. April gab die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) neue Leitprinzipien für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Begutachtung bekannt. Zukünftig ist der Einsatz von KI nur unterstützend erlaubt. Die Prinzipien umfassen Vertraulichkeit, Transparenz, Qualitätssicherung und Verantwortung. Am 22. April wird eine Online-Informationsveranstaltung zu diesem Thema stattfinden.
Förderung junger Talente
Am 23. April findet der Zukunftstag statt, bei dem Schüler*innen die Institute der TU Braunschweig besuchen können. Es wird ein Aufruf zur Einsendung von Fotos für eine Bildergalerie bis zum 26. April gegeben. Parallel dazu wird beim MINT-EC Zukunftsforum, das am 16. und 17. März an der Technischen Universität Dresden stattfand, auch die Bedeutung der MINT-Bildungsförderung betont. Rund 250 leistungsstarke Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte aus ganz Deutschland nahmen daran teil.
Das Motto „Berufsorientierung für MINT-Talente“ umfasste Vorträge, Workshops und Austauschformate zu Themen wie Quantenphysik und Robotik im Operationssaal. Die Veranstaltung förderte die Vernetzung zwischen Wissenschaftlern und MINT-interessierten Jugendlichen durch Formate wie „Meet-a-Student“ und Podiumsdiskussionen.
Anerkennungen und Kooperationen
Im Bereich Architektur wurden Johannes Quirin und Julia Franziska Mack für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet. Quirin erhielt den zweiten Platz, während Mack eine Anerkennung beim Förderpreis der Architekten für Krankenhausbau und Gesundheitswesen erhielt. Diese Erfolge unterstreichen die Innovationskraft der Universität.
Schließlich erfolgten Gespräche über Forschungs- und Lehrkooperationen mit einer Delegation des Indian Institute of Technology Indore im März. Dies zeigt das Engagement der TU Braunschweig, internationale Partnerschaften zu fördern und im globalen Bildungsnetzwerk zu agieren.