Das Zukunftscluster curATime für Atherothrombose und Individualisierte Medizin erhält eine bedeutende neue Förderphase vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). Wie Universitätsmedizin Mainz berichtet, beträgt die Fördersumme für die dreijährige Umsetzungsphase insgesamt 15 Millionen Euro.

Mit dieser Unterstützung verfolgt das Projekt das Ziel, innovative Lösungen zur Prävention und Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen zu entwickeln. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursache, was die Dringlichkeit solcher Forschungsinitiativen unterstreicht.

Stärkung der biomedizinischen Innovationen

Das curATime-Projekt ist ein Zusammenschluss mehrerer bedeutender Institutionen, darunter die TRON gGmbH, Universitätsmedizin Mainz und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), sowie Partner aus der Rhein-Main-Pfalz-Region. Gemeinsam zielen sie darauf ab, neue Behandlungsansätze schneller in die Anwendung zu bringen und die Region als Standort für biomedizinische Innovationen zu stärken.

Wissenschafts- und Gesundheitsminister Clemens Hoch hebt die Exzellenz der Gesundheitsforschung in Rheinland-Pfalz hervor und betont die Wichtigkeit des Projekts für die gesamte Region. In dieser neuen Phase wird auch das Innovationsökosystem für die Herz-Kreislauf-Forschung weiter ausgebaut. Dabei kommt besonders der Einsatz von künstlicher Intelligenz und innovativen RNA-Therapien eine entscheidende Rolle zu, um Ansätze für Prävention, Diagnose und Therapie zu entwickeln.

Perspektiven für die klinische Anwendung

Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, hebt die Bedeutung dieser Förderung für die Lebenswissenschaften in Rheinland-Pfalz hervor. Laut Prof. Dr. Johnny Kim, curATime-Clustersprecher, ist die Kombination von RNA-Innovationen und Künstlicher Intelligenz von großer Relevanz. Ziel des Projekts bleibt die Translation innovativer Forschung in die klinische Anwendung.

Die Zukunftscluster-Initiative (Clusters4Future), die im Jahr 2019 ins Leben gerufen wurde, strebt danach, den Wissens- und Technologietransfer zu stärken. curATime wurde in der zweiten Wettbewerbsrunde ausgewählt und ist somit eines der Zukunftscluster, das sich nun in dieser zweiten Umsetzungsphase weiterentwickeln kann.