Am 19. März 2026 veranstaltet die Leuphana Universität Lüneburg einen praxisorientierten Workshop, der auf die Neugestaltung des Schulunterrichts abzielt. Diese Initiative legt den Fokus auf interaktiven Austausch, Vernetzung und konkrete Lösungsansätze, anstelle klassischer Frontalvorträge. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, konkrete Ideen zur Veränderung der Schulen zu erhalten und innovative Konzepte auszuprobieren. Der Workshop läuft von 13:00 bis 18:00 Uhr im Gebäude C25, Raum 019, der Universität, der Einlass beginnt bereits um 12:30 Uhr.
Im Rahmen des Programms wird Professor Dr. Steffen Farny einen Impuls zur Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis geben. Außerdem werden ein „Serious Game“ für Schulleitungen und die Möglichkeit, Zukunftsszenarien mit Lego® Serious Play® zu entwickeln, angeboten. Ein weiteres Highlight ist die Planung einer „Wanderkonferenz“, die darauf abzielt, Schulen miteinander zu vernetzen und den Austausch von Ideen zu fördern. Diese Veranstaltung zeigt die steigende Bedeutung, die interaktive, digitale Methoden im Schulkontext haben.
Chancen der Digitalisierung im Unterricht
Die Integration digitaler Lehrmethoden bietet Lehrkräften neue Chancen für einen interaktiven, flexiblen und motivierenden Unterricht. Trotz dieser Möglichkeiten bestehen im deutschen Schulalltag Unsicherheiten hinsichtlich der Auswahl und Integration geeigneter digitaler Tools. Ein Leitfaden hilft Lehrkräften, Trainerinnen und Bildungspersonal, digitale Methoden gezielt auszuwählen und zu kombinieren.
Erfolgsfaktoren für digitalen Unterricht
Es gibt fünf zentrale Erfolgsfaktoren, die für einen erfolgreichen Digitalunterricht entscheidend sind:
- Didaktische Zielsetzung und Tool-Auswahl: Klarheit über die Lernziele ist essenziell, bevor Tools wie Padlet, Quizlet oder Miro ausgewählt werden.
- Aktivierende Methoden: Die Schüler*innen sollten durch interaktive Quizze, Gamification und digitales Storytelling eingebunden werden.
- Blended Learning: Die Kombination von Präsenz- und Online-Lernen unterstützt strukturierte Abläufe und das selbstgesteuerte Lernen der Schüler*innen.
- KI-gestützte Lernangebote: Der Einsatz von KI fördert individualisiertes Lernen, erfordert jedoch Achtsamkeit bezüglich Datenschutz und Transparenz.
- Reflexion und Feedback: Ein kontinuierlicher Reflektionsprozess ist entscheidend, um den Lernfortschritt zu überwachen.
Um den Einstieg in digitale Lehrmethoden zu erleichtern, empfiehlt es sich, zunächst mit einer neuen Methode zu beginnen und diese konsequent zu testen. Austausch unter Kolleg*innen über Best Practices und regelmäßiges Einholen von Feedback tragen zur Verbesserung der Unterrichtsqualität bei, wie auf martinsfeld.de ausgeführt wird.
Aktive Methoden für eine nachhaltige Lernumgebung
Die Anwendung didaktischer Methoden fördert die effektive Erarbeitung, Vertiefung und Evaluation von Lerninhalten. Eine gezielte Strukturierung der Lernphasen motiviert die Schüler*innen zur selbstständigen Bearbeitung der Inhalte. Dabei helfen verschiedene Aktivierungsmethoden, das Wissen zu vertiefen und den Fortschritt zu überprüfen. Diese Methoden sind für große, mittlere und kleine Lehrveranstaltungen geeignet und können sowohl in Präsenz- als auch in Selbstlernphasen eingesetzt werden, wie das ZML beschreibt.
Die anstehende Veranstaltung an der Leuphana Universität bietet eine hervorragende Gelegenheit für Lehrkräfte, sich über innovative Ansätze der Unterrichtsgestaltung zu informieren und ihr Wissen über digitale Lehrmethoden zu erweitern. So wird der Grundstein für die Schulen von morgen gelegt.