Am 6. März 2026 begrüßte die Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU/UniBw H) insgesamt 15 internationale EMILYO-Cadets aus sieben europäischen Ländern. Diese Veranstaltung fand im Rahmen der European Initiative for the Exchange of Military Young Officers (EMILYO / Military Erasmus) statt und markiert einen bedeutenden Fortschritt im interkulturellen Austausch und der akademischen Zusammenarbeit unter angehenden Offizieren.

Das Pilotprojekt, das als einwöchiges Common Module durchgeführt wurde, bringt den Cadets zwei ECTS-Punkte und trägt den Titel „Hybrid Threats – Protection and Enhanced Resilience of Critical Infrastructure“. Dr.–Ing. Lars Ole Fichte übernahm die fachliche Leitung dieses innovativen Moduls, während Ihre Organisation und Koordination durch das International Office der HSU/UniBw H unter der Leitung von Linda Weiß stattfand.

Wichtige Eröffnungszeremonie

Die offizielle Begrüßung fand durch Oberst Roman Lau und Prof. Dr. Christina Schaefer statt. Hierbei betonten die Redner die Bedeutung des EMILYO-Programms, das darauf abzielt, gemeinsames akademisches Lernen zu fördern und die Interoperabilität zukünftiger Offizieren in Europa zu stärken. Der Fokus auf hybride Bedrohungen und den Schutz kritischer Infrastrukturen könnte nicht aktueller sein, in Anbetracht der sich verändernden sicherheitspolitischen Landschaft.

Das akademische Programm wurde durch verschiedene gemeinsame Aktivitäten ergänzt, darunter eine Hafenrundfahrt, eine internationale Swimming Competition und ein Grillabend, die den Teilnehmern die Möglichkeit boten, sich auch außerhalb des Unterrichts besser kennenzulernen und kulturelle Grenzen zu überwinden.

Zukunftsperspektiven

Die HSU/UniBw H plant, das EMILYO-Format jährlich ab Juli 2027 durchzuführen. Dies stellt einen langfristigen Ansatz zur Förderung der internationalen Militärausbildung dar und hebt die HSU/UniBw H als eine zentrale Institution für den Austausch und die Ausbildung internationaler Offiziere hervor. Solche Initiativen sind entscheidend, um ein gemeinsames Verständnis und eine starke Partnerschaft innerhalb von Europas militärischen Strukturen zu entwickeln.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und unserem Ansatz zur Förderung der Interoperabilität finden Sie auf Bundeswehr.