Die TU Bergakademie Freiberg hat unter der neuen Rektorin Professorin Jutta Emes die Internationalisierung als ein zentrales Ziel identifiziert. Im Jahr 2025 wird sie den Vorsitz der Rektoratskommission Internationalisierung übernehmen, um eine gezielte Strategie zu entwickeln. Diese Initiative zielt darauf ab, die Attraktivität der Universität für internationale Studierende zu steigern und deren Rückkehr in die Heimatländer zu fördern, um wissenschaftliche Erkenntnisse dort zu teilen.

Die TU Freiberg investiert erheblich in die Integration internationaler Absolventen. Viele von ihnen tragen dazu bei, die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft zu bereichern. Eine Untersuchung des Instituts der Deutschen Wirtschaft belegt den positiven Einfluss internationaler Studierender: Sie leisten langfristig acht Mal mehr für die öffentlichen Haushalte, als der Staat in ihre Ausbildung investiert, was die Bedeutung ihrer Aufnahme unterstreicht.

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Unterstützung durch das Studienkolleg

Um zukünftige internationale Studierende optimal auf ihre akademische Laufbahn vorzubereiten, bietet die TU Bergakademie ein Studienkolleg an. Dieses unterstützt die Studierenden beim Erlernen der deutschen Sprache und vermittelt Fachkenntnisse in wichtigen Disziplinen wie Mathematik, Physik, Chemie und Informatik. Das Studienkolleg organisiert auch Probevorlesungen und Exkursionen zu regionalen Unternehmen, die den Studierenden praktische Einblicke verschaffen.

Ab dem Sommersemester 2026 wird das Studienkolleg zwei Mal jährlich immatrikulieren. Eine neue Gruppe von Studierenden aus Ländern wie Marokko, Usbekistan, Nepal, Indien, Iran, den Vereinigten Arabischen Emiraten und China hat bereits ihre Studienvorbereitung begonnen. Diese Studierenden werden nach Bestehen ihrer Abschlussprüfungen im Sommersemester 2027 ihr Fachstudium an der TU Freiberg aufnehmen.

Historie und Jubiläumsveranstaltungen

Die Bergakademie hat eine lange Tradition der internationalen Studierendenförderung, die bis ins Jahr 1771 zurückreicht. Besonders betont wird die internationale Vernetzung und Kooperation. Das Internationalisierungszentrum (IUZ), das nach dem berühmten Absolventen Alexander von Humboldt benannt ist, plant anlässlich seines Jubiläums verschiedene Veranstaltungen zur Feier der Internationalität.

Dazu gehören unter anderem ein Fotowettbewerb, Podcasts, sowie Aktivitäten im Rahmen der Nacht der Wissenschaft. Höhepunkt wird eine zentrale Festveranstaltung am 3. November 2026 sein. Alle Informationen zu diesen Veranstaltungen sind auf der Jubiläums-Webseite des IUZ zu finden, die der Öffentlichkeit zugänglich ist.

Mit diesen Maßnahmen setzt die TU Bergakademie Freiberg ein starkes Zeichen für die Bedeutung der Internationalisierung in der heutigen Bildungslandschaft, was nicht nur der Universität, sondern auch der Gesellschaft und der Wirtschaft in Deutschland zugutekommt.

Weitere Informationen zur Internationalisierung und den Jubiläumsaktivitäten finden Sie in den Berichten von TU Freiberg.