Am 17. März 2026 haben 120 Austauschstudierende aus über 20 Ländern an der Universität Bremen ihr Studium begonnen. Die stärksten Vertretungen stammen aus der Türkei, Italien und der Ukraine. Diese internationale Mobilität ist nicht nur ein Zeichen der internationalen Vernetzung, sondern auch das Resultat des beliebten EU-Programms Erasmus+, das den Austausch von Studierenden fördert und unterstützt.
Die Universität Bremen empfing die neuen Studierenden mit einer festlichen Welcome-Veranstaltung, die ein gemeinsames Frühstück in der Mensa umfasste. Dr. Mandy Boehnke, die Konrektorin für Internationalität, betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung des interkulturellen Austauschs. Die Veranstaltung beinhaltete zudem Präsentationen des Sprachenzentrums sowie der Erasmus-Initiative, die den Studierenden verschiedene Unterstützungs- und Lernmöglichkeiten vorstellten.
Vielfältige Programmangebote
Nach dem Frühstück hatten die Austauschstudierenden die Möglichkeit, durch Führungen mehr über den Campus zu erfahren. Solche Veranstaltungen sind nicht nur wichtig für die Integration der Studierenden, sondern auch ein zentraler Bestandteil der Erasmus+-Initiative, die seit 1987 besteht. Dieses Programm fördert Mobilität und interkulturelle Kompetenzen und stärkt damit die europäische Identität durch grenzüberschreitende Begegnungen.
Erasmus+ unterstützt Lernende aller Altersgruppen, angefangen von Schülerinnen und Schülern über Studierende bis hin zu Erwachsenen. Es umschließt eine Vielzahl von Aktivitäten, darunter Mobilitätsprojekte, Kooperationspartnerschaften und Auslandspraktika. In der Förderperiode von 2021 bis 2027 hat Erasmus+ ein Budget von 28,4 Milliarden Euro zur Verfügung, das fast doppelt so hoch ist wie im vorherigen Programmzyklus.
Breite der internationalen Beteiligung
Derzeit nehmen 27 EU-Mitgliedsstaaten sowie Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien und die Türkei am Erasmus+-Programm teil. In Deutschland haben rund eine Million Studierende und Personal im Hochschulbereich von diesen Möglichkeiten profitiert. Die EU zielt darauf ab, die Bildungssysteme der teilnehmenden Länder zu modernisieren und gleichzeitig soziale Inklusion zu fördern.
Erasmus+ bietet zudem spezielle Fördermöglichkeiten für Teilnehmende aus benachteiligten Gruppen, um ihnen den Zugang zu internationalen Erfahrungen zu erleichtern. Hierzu gehören eine vollständige Kostenübernahme für Reise und Aufenthalt sowie monatliche Zuschüsse für bestimmte Studierendengruppen. Durch diese Maßnahmen wird nicht nur die Mobilität erhöht, sondern auch eine nachhaltige und inklusive Bildung gefördert.
Insgesamt zeigt die aktuelle Welcome-Veranstaltung an der Universität Bremen eindrucksvoll, wie wichtig der internationale Austausch für Bildungseinrichtungen ist. Der interkulturelle Dialog, den Erasmus+ ermöglicht, trägt dazu bei, die europäische Identität zu stärken und ein besseres Verständnis zwischen den Kulturen zu fördern.
Die Uni Bremen wird die Austauschstudierenden nun in den kommenden Monaten begleiten und unterstützen, damit sie ihre internationalen Erfahrungen gewinnbringend in ihr Studium integrieren können. Die Türen sind weit geöffnet, um neue Verbindungen und Freundschaften zu knüpfen und den interkulturellen Austausch lebendig zu halten.
Für weitere Informationen über das Erasmus+-Programm und die Mobilitätsmöglichkeiten besuchen Sie bitte die Seiten von HS Bremen und BMFTR.