Am 13. März 2026 fand der Tag der Forschung 2026 an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg statt. Die Veranstaltung stand unter dem Leitmotiv „Internationalisierung“ und setzte sich intensiv mit den internationalen Perspektiven und Kooperationen auseinander, die das Forschungsprofil der Universität prägen. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Univ.-Prof. Dr. Thomas Klassen, Vizepräsident für Forschung, und Univ.-Prof. Dr. Christina Schaefer, Vizepräsidentin für Internationales. Ziel war es, laufende Projekte vorzustellen und den fakultätsübergreifenden Dialog zwischen Forschenden, Studierenden und Alumni zu fördern.
Ein wichtiger Bestandteil des Tags der Forschung waren die Promotionsjubiläen, mit denen die Hochschule Alumni ehrte, die ihre Promotion an der HSU/UniBw H abgeschlossen hatten. In diesem Jahr wurde eine Reihe von Jubilare gewürdigt, darunter Dr.–Ing. Wolfgang Felber und Prof. Dr. rer. pol. Arnold Wolf, die für 20, 25 und 30 Jahre zurückliegende Promotionen ausgezeichnet wurden. Auf dem Roten Platz stellten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zudem 48 aktuelle Forschungsprojekte vor, viele davon mit internationalem Bezug.
Podiumsdiskussion zur Internationalisierung
Ein zentrales Element der Veranstaltung war die Podiumsdiskussion zum Thema „Internationalisierung in Forschung und Lehre“, die von den beiden Vizepräsidenten moderiert wurde. Diskutiert wurden die Rahmenbedingungen, Möglichkeiten und Grenzen internationaler Zusammenarbeit. Bei dieser Diskussion betonten die Teilnehmenden, darunter Univ.-Prof. Dr. Maria Maleshkova und Univ.-Prof. Dr. Dirk Kramer, die zentrale Rolle internationaler Kooperationen in der Forschung. Gleichzeitig wurden Herausforderungen angesprochen, wie zum Beispiel die neuen Anforderungen in der Betreuung internationaler Studierender.
Einigkeit herrschte unter den Podiumsteilnehmern darüber, dass internationaler Austausch sowohl für die fachliche Qualifikation als auch für die persönliche Entwicklung von Studierenden und Promovierenden von entscheidender Bedeutung ist. Der Austausch ist nicht nur eine Frage der Qualität, sondern auch der Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Hochschulstandorts. Im Jahr 2023 beispielsweise gab es 18.153 internationale Kooperationen zwischen 312 Hochschulen in Deutschland (ohne Erasmus) [Bundesministerium für Bildung und Forschung berichtet, dass …].
Strategien zur Förderung der Internationalisierung
Die Internationalisierung der Hochschulen wird als essenziell erachtet, um die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Hochschul- und Wissenschaftsstandorts zu sichern und auszubauen. Im Jahr 2024 wurde eine umfassende Strategie zur Internationalisierung der Hochschulen beschlossen, die auf den Input von Hochschulen, Studierendenvertretungen und Wissenschaftsorganisationen basierte. Zu den Zielen dieser Strategie gehört der Abbau von Hürden für die Integration internationaler Studierender sowie die Förderung hochwertiger internationaler Erfahrungen [https://www.bmftr.bund.de/DE/Forschung/Wissenschaftssystem/Hochschulen/InternationalerAustausch/internationaleraustausch_node.html].
Eine europaweite Strategie wurde ebenfalls formuliert, um die internationale Mobilität zu fördern und den rechtlichen sowie strukturellen Rahmen zu verbessern. Die Empfehlungen zur Internationalisierung wurden bereits 2013 auf der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz in Berlin beschlossen. Der fortlaufende Austausch und die damit einhergehende Mobilität sind entscheidend, um deutsche Hochschulen international wettbewerbsfähig zu halten [bildungsserver.de berichtet, dass …].
Die Veranstaltung an der HSU/UniBw H zeigte eindrucksvoll, wie sich internationale Kooperationen positiv auf die Forschung und Lehre auswirken können und beleuchtete die Herausforderungen, die es auf diesem Weg zu bewältigen gilt. Ein solcher Dialog ist essenziell, um die internationale Ausrichtung der Hochschulen kontinuierlich weiterzuentwickeln und anzupassen.