Die Freie Universität Berlin wird am 20. Februar 2026 erstmals Gastgeberin eines Regionalwettbewerbs von „Jugend forscht“ sein. Bereits jetzt zeigen sich die Vorbereitungen auf das Event, das sich als Plattform für junge Talente im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) etabliert hat. Die Schülerinnen, Schüler, Auszubildenden und Studierenden werden ihre Forschungsprojekte öffentlich präsentieren und dabei die Chance haben, sich für das Landesfinale Berlin zu qualifizieren.

Die Veranstaltung beginnt um 11:00 Uhr und endet gegen 12:30 Uhr, gefolgt von einer Siegerehrung in der Zeit von 13:30 bis 15:00 Uhr. Die gesamte Preisverleihung im großen Hörsaal der Universität, Arnimallee 22, 14195 Berlin, ist für alle Interessierten offen und wird auch per Livestream übertragen. Die Gewinner*innen werden zudem online veröffentlicht.

Wettbewerbsdetails und Teilnehmer

Insgesamt haben 32 Projekte mit 65 Teilnehmer*innen ihre Anmeldung zum Wettbewerb eingereicht. Die Projekte erstrecken sich über sieben Fachgebiete: Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik, Technik sowie Arbeitswelt. Die Wettbewerbsrunde unter dem Motto „Maximale Perspektive“ bietet jungen Menschen bis 21 Jahren die Möglichkeit, individuelle oder Teamprojekte zu bearbeiten, wobei sie auf die Unterstützung von Lehrkräften, Forschenden sowie Angehörigen zurückgreifen können.

Die Freie Universität Berlin, ein bedeutender Wissenschaftsstandort im Berliner Südwesten, stellt mit ihren zwei Schülerlaboren, dem NatLab und PhysLab, ein ideales Umfeld für die Teilnahme an „Jugend forscht“ bereit. Die Fachbereiche Biologie, Chemie, Pharmazie, Geowissenschaften, Mathematik und Informatik sowie Physik unterstützen aktiv den Regionalwettbewerb, der die Talente von morgen fördert.

Initiativen zur MINT-Förderung

Die Bedeutung solcher Wettbewerbe wird unterstrichen durch eine Vielzahl von Initiativen zur Förderung von MINT-Disziplinen. Der Verein zur MINT-Talentförderung e.V. ist beispielsweise Teil eines bundesweiten Verbundes, der sich intensiv für die Förderung von MINT-Talenten im Schulbereich einsetzt. Zudem unterstützt die Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. Lehrkräfte mit Fortbildungsangeboten und organisiert Projekttage.

Zusätzliche Initiativen wie die Deutsche Telekom Stiftung und die Klaus Tschira Stiftung konzentrieren sich darauf, junge Menschen gezielt auf globale Herausforderungen vorzubereiten, insbesondere im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Die Programme und Stiftungen tragen dazu bei, das Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern zu fördern und die Studierenden auf eine dynamische Berufswelt vorzubereiten.

Die bevorstehenden Events wie der Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ sind damit Teil eines umfassenden Ansatzes, die MINT-Qualifikationen in der Jugend zu stärken und nachhaltig einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Förderinitiativen arbeiten gemeinsam daran, junge Talente zu entdecken und zu fördern, sodass diese bestmöglich auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet sind.