Am 19. Februar 2026 fand der zweite Jugend forscht Regionalwettbewerb an der Constructor University statt. Über 100 junge Wissenschaftler*innen aus Schulen in Bremen Nord präsentierten ihre innovativen Projekte vor einer breiten Öffentlichkeit. Diese Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der KUKA Assembly & Test GmbH und dem Landeswettbewerb Jugend forscht organisiert, um die Talente der Schüler*innen zu fördern.
Im International Conference Center der Constructor University traten 49 Teams gegeneinander an, die sich mit Bereichen wie der Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, sowie Mathematik/Informatik und Technik beschäftigten. Die Schulband „Die Bergboys“ vom Gymnasium Vegesack eröffnete die Veranstaltung und setzte musikalische Akzente.
Preisträger und Projekte
Die Preise wurden in sieben Kategorien und zwei Altersgruppen – Jugend forscht und Schüler experimentieren – vergeben. Die Gewinner*innen qualifizierten sich für den kommenden Landeswettbewerb. Renate Raschen, Referentin für Wettbewerbe beim Senator für Kinder und Bildung, wies auf die große Bedeutung des Wettbewerbs für die Begabungsförderung in der Region hin.
Besondere Anerkennung erhielt Talea Karachous von der Grundschule Borchshöhe, die den ersten Preis in der Kategorie Chemie für ihre Untersuchung zu Lebensmittelfarben erlangte. Raphael Höhn von der Oberschule In den Sandwehen wurde in der Kategorie Technik für seine App „PhoBi“ zur Überwachung des mikroalgenwachstums ausgezeichnet.
Die Themen Umwelt, Nachhaltigkeit und Technologie nahmen einen zentralen Platz ein, erkennbar an Projekten zur Wasserreinigung und Ressourcenschonung. Eva Cicirello und Ina Manthei entwickelten einen Such- und Aufräumroboter für Raumstationen, der den zweiten Platz in der Kategorie Mathematik/Informatik belegte.
Bedeutung für die Zukunft
Gabriele Breuer, die Wettbewerbsleiterin, hob die entscheidende Rolle des Wettbewerbs für die Zukunft der Region hervor, insbesondere in der Förderung von Wissenschaft und Technik. René Wells von der Constructor University unterstrich die Bedeutung der Begegnungen zwischen Schüler*innen und professionellen Forschenden, die durch solche Veranstaltungen angestoßen werden.
Die Gewinner*innen erhielten Geldpreise zwischen 45 und 75 Euro sowie Sonderpreise und werden Bremen Nord beim Landeswettbewerb Jugend forscht vertreten. Die Unterstützung von Constructor University und KUKA spielte eine wesentliche Rolle bei der erfolgreichen Durchführung des Wettbewerbs, was zeigt, wie wichtig Kooperationen zwischen Bildungseinrichtungen und der Wirtschaft sind.