Am 27. Februar fand in der Braunschweigischen Landessparkasse der 61. Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ statt. Die Veranstaltung stellte die 38. Auflage dieses renommierten Wettbewerbs dar, bei dem über 90 Schüler*innen ihre Forschungsprojekte präsentierten. Die Technische Universität Braunschweig war stark in den Wettbewerb eingebunden, indem sie zum einen zwei Sonderpreise vergab und zum anderen gleich drei ihrer Wissenschaftler*innen in der Jury saßen. Dieses Jahr trat der Wettbewerb unter dem Motto „Maximale Perspektive“ auf.
Insgesamt wurden 61 Forschungsprojekte aus den unterschiedlichsten Bereichen vorgestellt. Der TU-Sonderpreis „Entdeckergeist“ ging an den 14-jährigen Johannes Förster, der mit seinem digitalen Vokabeltrainer überzeugte. Ebenfalls ausgezeichnet wurde der 16-jährige Julian Liersch, der den Sonderpreis „Entdecker*innen der Zukunft“ für eine innovative Schultasche mit RFID-Technik erhielt.
Beteiligung der Technischen Universität Braunschweig
Die Technische Universität war auch in der „Jugend forscht“-Lounge durch ihren Forschungsclub „changING“ präsent. Hier hatten die Schüler*innen die Möglichkeit, sich praktisch mit technischen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Es gab diverse Mitmachangebote, die Experimente zu Themen wie dem Stroboskopeffekt, Schallübertragung und Schwingungsbewegungen umfassten. Forschende und Studierende der TU informierten zudem über Studiengänge und Karrierewege in den Natur- und Ingenieurwissenschaften.
Der Ablauf des Wettbewerbs war gut strukturiert. Ab 7:30 Uhr trafen die Teilnehmer*innen ein, gefolgt von einer Begrüßung und Informationen zum Ablauf. Die Jury bewertete die Arbeiten von 10:00 bis 16:00 Uhr, während die Öffentlichkeit die Möglichkeit hatte, die Projekte zu besichtigen. Die Feierstunde, in der die Gewinner bekannt gegeben wurden, fand ab 16:00 Uhr statt und endete mit einem Imbiss und Live-Musik.
Qualifikationen für die nächste Runde
Von den 90 teilnehmenden Schüler*innen qualifizierten sich 19 Teilnehmer*innen aus zwölf Projekten für die nächste Runde des Wettbewerbs. Die Sieger*innen des „Jugend forscht junior“-Wettbewerbs werden in Einbeck antreten, während die Erstplatzierten von „Jugend forscht“ sich in Clausthal-Zellerfeld messen werden. Die besten Talente haben die Möglichkeit, sich für das Bundesfinale in Herzogenaurach zu qualifizieren.
Der Wettbewerb in Braunschweig ist nicht nur eine Plattform für junge Talente, sondern auch ein wichtiger Schritt für die Förderung von Wissenschaft und Forschung unter Jugendlichen. Weitere Informationen zur Veranstaltung können auf der Webseite von „Jugend forscht“ gefunden werden: www.jugend-forscht.de.
Für detaillierte Einblicke und Berichterstattungen steht auch der Artikel von der Technischen Universität Braunschweig zur Verfügung: Technische Universität Braunschweig. Eine umfassende Organisation des Wettbewerbs und Informationen über den Ablauf finden sich auch auf der Seite von Jugend forscht Niedersachsen: Jugend forscht Niedersachsen.